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1. Wettbewerbstag der Pfanne

Den 1. Wettbewerbstag der Pfanne eröffnete Johannes Kirchberg mit seinem Programm „Wie früher. Nur besser“

Seine neuen Lieder zielen fröhlich in die Mitte des Lebens und treffen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll ausgereift – und die Texte stürzen sich weiter lustvoll von einer Lebenskrise in die nächste. Kirchbergs neue Melodien sind spätestens beim zweiten Hören so, als hätte man sie schon mal gehört: Echte Hits eben. Zum Mitlachen. Mitsingen. Mitmachen. Getreu dem Motto: Traurig sein können wir auch morgen noch. Und dabei wie immer mit Charme, augenzwinkernder Weisheit und dem typisch hintergründigem Witz.
Nach einer kurzen Umbauphase ging es weiter mit Sandra Da Vina.  Sie lebt und arbeitet in Essen-Süd, mit einem Spielplatz vor der Tür und in ihrem Kopf. Seit 2012 ist sie auf den deutschsprachigen Poetry-Slam- und Kabarett-Bühnen unterwegs. Im Frühjahr 2014 erschien mit „Sag es in Leuchtbuchstaben“ (Lektora Verlag) ihr erstes Buch. Im gleichen Jahr gewann Da Vina als erste und bisher einzige Frau die NRW Landesmeisterschaften im Poetry Slam. Sie erzählte Kurzgeschichten aus ihrem Buch von ihrem eigenen Ich, über Dinge wie: Liebe, Arbeit, Literatur oder Sex. Die humorvollen Geschichten der jungen Wortkünstlerin waren mal frivol, mal absurd, mal tiefsinnig, mal trivial.
A capella ging es nach der Pause mit Delta Q. Sebastian Hengst Countertenor, Thorsten Engels Tenor, Martin Lorenz Bariton und Thomas Weigel mit ihrem Programm „Wann, wenn nicht wir“ weiter. Die vier knackigen Jungs aus Berlin, ließen die Bühne schon mal vibrieren, wenn sie ihre Instrumente, für die sie nicht mehr brauchten als 4 Mikrofone und ihre Stimmen einsetzten. Nach heftigem Applaus hatte der Moderator Philipp Scharri, ihnen ausnahmsweise eine Zugabe erlaubt. Denn was Delta Q aus Berlin ablieferte, war Spitzenklasse. Großartiges stimmliches Können mit einfallsreichen Choregraphien, und eine tolle Bühnenpräsenz.

Text und Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017