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26. Internationales Jazzfestival Sankt Ingbert

Am Mittwoch, dem 28.03. wurden die 26. St.Ingberter Jazztage im Eventhaus „Alte Schmelz“ eröffnet.

Unter der künstlerischen Leitung von Dr. Peter Kleist, der nunmehr im 10.ten Jahr immer wieder für angenehme Überraschungen sorgt, war es auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung.
Begonnen wurde mit Jazz aus unserer Grossregion , dem Pascal Schumacher Quartett, das zusammen mit dem belgischen Jazzgitarristen Philip Chaterine eine gute Eröffnung gestaltete. Philip Chaterine hat sich mit seinem einzigartigen Stil hervorragend in das Quintett von Pascal Schumacher integriert.
Mit dem Mathias Eick Quintett wurde eine Band aus Norwegen vorgestellt, die in ihrem Programm Jazz aus skandinavischen Einflüssen und dem melancholischen Sound Kenny Wheelers vereinten.
2. Tag
Der zweite Abend des Jazzfestivals wurde eröffnet von dem Tingvall Trio, das bereits 2010 hier aufgetreten war. Bei der Vorstellung ihres neuesten Projektes „VÄGEN“ ( der Weg),erzählte die Band die Geschichten, die sie auf ihrer Tournee erlebt haben in einer wunderschönen musikalischen Erörterung.
Zum Abschluss des Abends hatte die Soul und Funkband Mo´Blow bei ihrem Auftritt in der Industriekathedrale für Bewegung und Groove gesorgt. Mit ihrer ungezwungenen Art konnten sie zumindest einen Teil des Publikums dazu bewegen aufzustehen und mit zu rrooven.
3.Tag
Das Ida Sand Quartett eröffnete den Samstagabend mit einem von Nils Landgren produzierten Album. The Gospel Truth“ . Die vermischten Einflüsse von Gospel, Jazz und Soul haben perfekt miteinander harmoniert. Die dazu geladenen Gäste, Gitarrist Raul Midon Sängerin Rigmor Gustavson Saxophonist Magnus Lindgren sowie Ina Sands Ehemann Gitarrist Olaf Gustavson haben sich perfekt in das Quartett hineinversetzt und so entstand ein ganz besonderer Sound.

Im zweiten Konzert des Abends waren dann die Köche der Jazzkantine am Werk.
Die aus Braunschweig stammende Band ist in Deutschland fast überall bekannt und war mit ihrem letzten Album „Hells Kitchen“ die Nummer 1 in den Deutsche Jazzcharts.
HIP-HOP mit Jazz vermischt ist das Motto dieser Gruppe, die mit Smudo, Götz Alsmann, Till Brönner und Xavier Naidoo viele anerkannte Musiker in ihrer Band hatte und nun ein neues Projekt vorgestellte. Deutsche Volkslieder auf diese Art und Weise hat wohl so noch niemand gehört. Mal was ganz anderes und wohl nicht jedermanns Geschmack.
4. Tag
Den Abschluss des diesjährigen Jazzfestivals eröffnete das Karin Hammar Quartett.
Mit ihrer Band mit der sie 2009 bei der Jazz Baltica mit dem Album Everiday Magic ihren ersten großen Auftritt hatte, wurde wieder einmal gezeigt, wie europäischer Jazz mit eigenständigem Sound präsentiert werden kann.

Mit der Umo Bigband feat. Victoria Tolstoi endeten die 26.Jazztage St.Ingbert.
Die finnische Bigband versucht sich in Funk und Soul, mit der Sängerin Viktoria Tolstoi und Magnum Coltrane Price unter der Leitung von Nils Landgren.
„SUPERMUSIC „ ist eines der interessantesten Events dieses Frühjahrs.
So kann man sich schon auf die Jazztage 2013 freuen.
Persönlich anmerken möchte ich noch ein Dankeschön an alle die im Hintergrund dieser Veranstaltung mitgewirkt haben, die wie immer großartig für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017