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DNZ-Kappensitzung

Die närrische Zeit hat begonnen und die DNZ hatte zu ihrer Kappensitzung unter dem Motto „Karneval – ist überall“ in die bunt geschmückte Stadthalle eingeladen. Für die Narren bot sich wieder einmal in der ausverkauften Stadthalle ein Feuerwerk der guten Laune. Das prickelnde Abendprogramm startete am 28.01.2012 pünktlich um 19.11 Uhr.

Der Elferratspräsident Michael Wagner präsentierte spannende Darbietungen, tolle Büttenredner und hervorragende Tänze des DNZ Nachwuchses. Gerne hätte er damit auch Oberbürgermeister Georg Jung und seinen Nachfolger Hans Wagner unterhalten. „Aber beide haben leider abgesagt“, verkündete Elferratspräsident Michael Wagner und lieferte die Begründung gleich hinterher: „Die wollten sich an einem Tisch gegenübersitzen. Aber das konnten wir nicht machen.“ Dieter Tillmann, klagte sein Leid in der der Rolle des „Ehemuffel“. „Ich habe einfach Pech mit den Ehefrauen. Die Erste ist mir weggelaufen, die Zweite nicht.“ Der 15-Jährige Felix Schäck, trat als „Junge in der Pubertät“ auf und berichtete, dass er täglich feststellen muss, wie schwer doch der Weg zum Erwachsenwerden ist. Bartwuchs, Pickel, Stimmbruch und das Interesse an Mädchen nehme zu – ebenso wie die Ausbeutung durch seine Eltern. Samstags den Rasen mähen? Nein, hier kann etwas nicht stimmen. Die Tanzmariechen beeindruckten auch das extra aus dem hohen Hamburger Norden angereiste Publikum mit flotten und akrobatischen Tänzen. Musik eine weitere Zutat, durfte natürlich nicht fehlen. Martin Fricker vom Karnevalverein MGM Oberbexbach brachte als „Baller Max“ das Publikum mit seinen Ballermannhits wie Joana (du geile Sau) oder Mickie Krauses „Schatzi schenk’ mir ein Foto, aber auch „1000 und eine Nacht, den 1984er Hit der Klaus-Lage-Band in Stimmung. Und weil das alles so gut ankam, gab es als Zugabe Wolfgang Petrys „Wahnsinn.“ Nach den Darbietungen der Daniel Nashans Juniorengarde, stand Martin Fricker noch einmal auf der Bühne, mit seiner Tochter Jelena als „Vadder un Tochter“. Das Töchterchen beklagte sich darüber, dass sie kürzlich zu spät zur Schule kam, weil sie nicht mit der Bahn fahren konnte. Schließlich gebe es in den Zügen nur die erste und zweite Klasse. Das war zu hoch für das Mädchen. „Ich gehe doch in die zehnte Klasse“, sagte sie.
Die „Frohsinns Krätzjer“ vom MGV Frohsinn ließen es zünftig bayrisch angehen, und brachten die Narrenschar dazu, auf den Stühlen zu tanzen. Eine Polonaise, schunkelte kreuz und quer durch die Halle und über die Bühne. Die närrische Modenschau von Jogi Becker und Wendelin Karb, die sich in Damenkleidern gegenseitig veralberten, brachte das Publikum so richtig zum Lachen und als „Der Fidelius“ trat Christoph Lesch auf und schloss den Büttenteil der Sitzung ab. Martin Wagner, der Elferratspräsident bedankte sich mit den Worten „Ihr wart das beste Publikum, das wir in diesem Jahr hatten“ zum Abschluss beim Publikum. Wie gewohnt, sorgte die bekannte Tanzband „Moonlights“ für Stimmung während der Sitzung und anschließend ging die Party an der Sektbar weiter.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017