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Dienstag, 12. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · 50 Jahre galerie m beck HomburgWintervorbereitung der Regionalliga-MannschaftVeränderungen im Regionalliga-Kader der SV Elversberg

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Frühlingsfahrt der VHS „Elsässische Landschaften“

Unter der Reiseleitung von Frau Sonja Colling-Bost und Herrn Jürgen Bost, ging unsere Fahrt mit einem Omnibus der horst becker touristik nach Weißenburg und seine Umgebung im Elsass.

Wenige Kilometer von Weißenburg entfernt, in Altenstadt, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wissembourg, finden wir das erste rein romanische Bauwerk an der Strecke der elsässer route romane, die Kirche St. Ulrich aus dem 11. und 12. Jahrhundert.
Von Altenstadt fuhren wir weiter über die D34 nach Seebach mit seinen charmanten weißen Fachwerkhäusern und dann nach Kuhlendorf mit der einzigen Fachwerkkirche im Elsass, die 1820 erbaut wurde. Da die Gemeinde praktisch dachte und auch wenig Geld zur Verfügung stand, baute man ein Fachwerkhaus, das gleichzeitig Bet- und Schulhaus war. Erst auf den zweiten Blick fällt der höhere Turm mit der Uhr auf, in dem sich die Glocke befindet. Am 25. August 1821 wurde das protestantische Schul- und Bethaus eingeweiht. 1987 musste die Kirche renoviert werden und da der Autoverkehr auf der Straße zu stark wurde (es gab keinen Vorplatz vor der Kirche), verlegten die Kuhlendorfer den Eingang einfach an die Seite. Heute wird die Kirche gerne für Hochzeiten genutzt. Paare sowohl aus Frankreich wie aus Deutschland geben sich hier das Jawort. Über Hunspach einem typischen Dorf an der Elsässer Weinstraße ging unsere Fahrt weiter. Hier findet man große, schöne Häuser von beeindruckender architektonischer Vielfalt, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Die Gemeinde liegt 9 km südlich von Wissembourg im Parc naturel règional des Vosges du Nord, dem französischen Teil des Biosphärenreservats Pfälzer Wald-Vosges du Nord und wurde von der Vereinigung Lesplus beaux villages de France in die Reihe der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen.
An unserem Ziel Wissembourg angekommen, führten uns Sonja und Jürgen, zu den schönsten Sehenswürdigkeiten: Dem Rathaus , das durch den Architekten Joseph Massol 1741-52 erbaut wurde. Das «Salzhaus» bei der Salzbrücke, wurde 1450 als erstes Hospital der Stadtgemeinde errichtet. Die ehemalige Abteikirche St. Peter und Paul, wurde unter Abt Edelin (1262-93) begonnen und im 14. Jahrhundert vollendet. Sie ist nächst dem Straßburger Münster der größte gothische Kirchenbau des Elsass. Hervorragend sind die Glasmalereien, der Radleuchter unter der Vierungskuppel der auf 5 sich verjüngenden Reifen 348 Kerzen trug und in der Revolution zerstört wurde oder auch der wuchtige viereckige Wehr- und Glockenturm am Westende der Kirche. Erwähnenswert ist auch die Promenade des Remparts (Stadtmauer). Auf der Böschung der nördlichen Stadtbefestigung aus dem 18. Jh. führt ein schöner Spazierweg, er bietet einen hübschen Blick auf die Dächer der Altstadt. die majestätischen Türme von St-Pierre-et-St-Paul und die welligen Höhen der Vogesen in der Ferne. Anschließend hatten wir ca. 3 Stunden zur freien Verfügung. Zum Abschluss der Fahrt fuhren wir zur Weinprobe in das 60 Km nördlich von Straßburg gelegene und über 189 ha große Weinbaugebiet Cleebourg inmitten des Naturparks der Nordvogesen.

Unter der Reiseleitung von Frau Sonja Colling-Bost und Herrn Jürgen Bost, ging unsere Fahrt mit einem Omnibus der horst becker touristik nach Weißenburg und seine Umgebung im Elsass. Wenige Kilometer von Weißenburg entfernt, in Altenstadt, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wissembourg, finden wir das erste rein romanische Bauwerk an der Strecke der elsässer route romane, die Kirche St. Ulrich aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

Von Altenstadt fuhren wir weiter über die D34 nach Seebach mit seinen charmanten weißen Fachwerkhäusern und dann nach Kuhlendorf mit der einzigen Fachwerkkirche im Elsass, die 1820 erbaut wurde. Da die Gemeinde praktisch dachte und auch wenig Geld zur Verfügung stand, baute man ein Fachwerkhaus, das gleichzeitig Bet- und Schulhaus war. Erst auf den zweiten Blick fällt der höhere Turm mit der Uhr auf, in dem sich die Glocke befindet. Am 25. August 1821 wurde das protestantische Schul- und Bethaus eingeweiht. 1987 musste die Kirche renoviert werden und da der Autoverkehr auf der Straße zu stark wurde (es gab keinen Vorplatz vor der Kirche), verlegten die Kuhlendorfer den Eingang einfach an die Seite. Heute wird die Kirche gerne für Hochzeiten genutzt. Paare sowohl aus Frankreich wie aus Deutschland geben sich hier das Jawort. Über Hunspach einem typischen Dorf an der Elsässer Weinstraße ging unsere Fahrt weiter. Hier findet man große, schöne Häuser von beeindruckender architektonischer Vielfalt, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Die Gemeinde liegt 9 km südlich von Wissembourg im Parc naturel règional des Vosges du Nord, dem französischen Teil des Biosphärenreservats Pfälzer Wald-Vosges du Nord und wurde von der Vereinigung Lesplus beaux villages de France in die Reihe der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen.

An unserem Ziel Wissembourg angekommen, führten uns Sonja und Jürgen, zu den schönsten Sehenswürdigkeiten: Dem Rathaus , das durch den Architekten Joseph Massol 1741-52 erbaut wurde. Das «Salzhaus» bei der Salzbrücke, wurde 1450 als erstes Hospital der Stadtgemeinde errichtet. Die ehemalige Abteikirche St. Peter und Paul, wurde unter Abt Edelin (1262-93) begonnen und im 14. Jahrhundert vollendet. Sie ist nächst dem Straßburger Münster der größte gothische Kirchenbau des Elsass. Hervorragend sind die Glasmalereien, der Radleuchter unter der Vierungskuppel der auf 5 sich verjüngenden Reifen 348 Kerzen trug und in der Revolution zerstört wurde oder auch der wuchtige viereckige Wehr- und Glockenturm am Westende der Kirche. Erwähnenswert ist auch die Promenade des Remparts (Stadtmauer). Auf der Böschung der nördlichen Stadtbefestigung aus dem 18. Jh. führt ein schöner Spazierweg, er bietet einen hübschen Blick auf die Dächer der Altstadt. die majestätischen Türme von St-Pierre-et-St-Paul und die welligen Höhen der Vogesen in der Ferne. Anschließend hatten wir ca. 3 Stunden zur freien Verfügung. Zum Abschluss der Fahrt fuhren wir zur Weinprobe in das 60 Km nördlich von Straßburg gelegene und über 189 ha große Weinbaugebiet Cleebourg inmitten des Naturparks der Nordvogesen.
Ich kann nur jedem empfehlen, an den interessanten und schönen Fahrten der VHS-Sankt Ingbert teilzunehmen und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Fahrt, die nach Vianden, einem der schönsten Städtchen des Großherzogtums Luxemburg geplant ist. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah‘.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017