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Herbstkonzert Städt. Orchester

Am Sonntag 20. November lud das Städtischen Orchesters St. Ingbert zu seinem Herbstkonzert 2016 in die Stadthalle ein.

Das 19. Jahrhundert war musikalisch überaus produktiv. Einige der Höhepunkte aus dieser Zeit stellte das Herbstkonzert des Städtischen Orchesters St. Ingbert in der Stadthalle vor. Unter der Leitung von Norbert Feibel hatten die traditionsreichen Musiker wieder ein spannendes Programm zusammengestellt, das die Zuhörer in ganz unterschiedliche Welten führte. Aus dem Reich der Oper stammte bereits der Auftakt mit der Ouvertüre aus Vincenzo Bellinis (1801-1835) Oper „Norma“. Auch die Ouvertüre zu „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing (1801-1851) hat das Städtische Orchester einstudiert.. Die wichtigsten Eigenschaften der romantischen Musik sind die Betonung des gefühlvollen Ausdrucks, die Auflösung der klassischen Formen, die Erweiterung und schließlich Überschreitung der traditionellen Harmonik sowie die Verbindung der Musik mit außermusikalischen, häufig literarischen Ideen. Ein schönes Beispiel für diese so genannte Musik hörte das Publikum beim Herbstkonzert. Etwa Auszüge aus Edward Griegs (1843-1907) Peer-Gynt-Suite. Unvergessliche Melodien daraus sind „Solveigs Lied“, „In der Halle des Bergkönigs“ oder „Hochzeitstag auf Troldhaugen“.  Doch das 19. Jahrhundert brachte auch eine Verklärung militärischer Rituale. Selbst Franz Schubert (1797-1828) komponierte den „Militärmarsch, Deutsch-Verzeichnis Nr. 733“, den Norbert Feibel dirigieren wird.   Zur Erinnerung gab es aber auch einen Ausflug in die Zeit des Barock. Etwa mit dem „Largo“ aus der Oper „Xerxes“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Oder mit dem Urvater aller Komponisten, Johann Sebastian Bach (1685-1750). Von ihm erklang bei diesem Konzert das berühmte „Air“ aus der „Suite in D“, BWV 1068. Meisterlich gespielt wurden die Stücke vom Orchester und ein Ohrenschmaus für die Besucher.

Text/Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017