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Jagd und Toskana-Feeling

Tagesausflug der Initiative Alte Schmelz

Im Bliesgau ließ es sich schon immer gut leben, das wussten bereits Kelten und Römer, aber auch die St. Ingberter Eisenwerksbesitzer Kraemer. Diese kauften dort im 19. Jahrhundert traditionsreiche Gutshöfe auf und bauten sie zu herrschaftlichen Landsitzen um.
Die Initiative Alte Schmelz St. Ingbert e.V. hatte am Samstag, 28. Juni, daher zu einer Entdeckungsreise in den von der UNESCO als Biosphärenreservat zertifizierten Bliesgau eingeladen. Auf den Spuren der Familie Kraemer statten die Teilnehmer dem Ensheimer Hof einen Besuch ab, der bereits im frühen Mittelalter gegründet und später von der Abtei Wadgassen übernommen wurde. Auf den Spuren der Familie Kraemer 1854 von den Kraemers aufgekauft, erlebte das altehrwürdige Anwesen einen Umbau zum Herrensitz. Nach einer Besichtigung der Stall- und Hofanlage ging es weiter zum ehemaligen Jagdschlösschen der Kraemers bei Ormesheim. Der Freishauser Hof bei Mimbach, der ebenfalls bereits auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, war die letzte Station des Ausflugs. In der Zeit des Barock noch landwirtschaftlicher Musterbetrieb des Zweibrücker Herzogs Christian IV., kam er 1876 in den Besitz von Oskar Kraemer, der dort ein neoklassizistisches Herrenhaus mit Park und Weinberg errichten ließ. Nach Besichtigung von Haus und Garten mit dem alten Mammutbaum lud die Initiative Alte Schmelz gemeinsam mit den Bewohnern zu einem kleinen Imbiss ein.
Treffpunkt war um 14 Uhr vor dem Konsumgebäude auf der Alten Schmelz, die Fahrt fand in Privat-PKW statt, es bestand für alle Mitfahrgelegenheit. Die Teilnehmergebühr umfasste 10 Euro für Besichtigungen, Erläuterungen und Imbiss.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017