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Jazz EXPERIENCE 2015: Sonntag

Roby Lakatos Quartett feat. Biréli Lagrène, Andreas Varady & Sandro Roy

Mit dem Roby Lakatos Quartett endete am Sonntag das 29. internationale Jazzfestival St. Ingbert. Der Roma-Geiger Roby Lakatos ist nicht nur ein hitziger Virtuose, sondern auch ein Musiker mit außergewöhnlichen stilistischen Fähigkeiten. Er ist berühmt als Zigeunerviolinist, Teufelsgeiger, klassischer Virtuose, Jazzimprovisateur, Komponist und Arrangeur. Biréli Lagrène wurde in eine traditionelle Romafamilie geboren. Er begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Gitarrenspiel. Ja, es gibt sie auch heute noch, die sogenannten “Wunderkinder”. Der mittlerweile 17-jährige Andreas Varady gehört mit Sicherheit dazu. Als Gast von Roby Lakatos stellte er sich dem St. Ingberter Publikum vor. Andreas Varady ist das wohl erstaunlichste Talent, das die Gitarrenjazz-Szene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Dabei ist Andreas mehr als ein technisches Wunderkind, denn trotz seiner jungen Jahre, verfügt er über beachtliche Kreativität und ein tiefes Verständnis für die Musik. Neben Andreas Varady freute sich noch ein weiteres junges Jazztalent auf die Bühne der Stadthalle treten zu dürfen: Sandro Roy der 20-jährige Augsburger Violinist. Einer Augsburger Sinti-Musikerfamilie entstammend, bekommt er mit sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht und mit 13 wird er Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“. Text/Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017