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Dienstag, 19. Juni 2018 · sonnig  sonnig bei 17 ℃ · Frühzeitig Anschluss zum Berufsleben findenFelsklettern im Kirkeler WaldAb in´s Abenteuer – Wildnisspaß für die ganze Familie

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Jazz-Festival St. Ingbert 2018

Das 32. Internationale Jazz-Festival St. Ingbert fand vom 19. bis zum 22. April 2018 unter dem Motto „Experience“ in der Stadthalle St. Ingbert statt.

Keine andere musikalische Strömung des 20. Jahrhunderts hat eine solche Bandbreite der Ausdrucksformen hervorgebracht wie der Jazz. Nirgends sind die Grenzen so fließend, die Möglichkeiten so vielfältig. Jazz in seiner Ursprünglichkeit hören wir in dem, was wir als Weltmusik kennen. Mit Eleganz und Lebensstil umgibt er sich im Swing, im Blues vermittelt er tiefe Emotionen und im Free Jazz erleben wir das Experiment mit allen erdenklichen Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks. Doch trotz dieser Vielfalt, welche die Sankt Ingberter Jazzfreunde in den letzten Jahren immer wieder fasziniert hat, bietet jedes Festival neue Eindrücke.

Tag 1 – Do, 19.04.2018: „Leise Explosionen“
19:00 Uhr Silent Explosion Orchestra (Deutschland)
Der Saarlouiser Schlagzeuger Kevin Naßhan hat 2014 mit dem Silent Explosion Orchestra eine neue ambitionierte Band gegründet, welche sich ganz der Big Band-Musik verschreibt. Der Kern der Musiker stammt aus dem Umfeld der Hochschule für Musik Saar. Ergänzt wird dieser durch Musiker aus Mainz, Mannheim und Luxembourg. Neben den 17 Instrumentalisten sind die Sänger Svenja Hinzmann und Andreas Braun fester Bestandteil der Band.
Tag 2 – Fr, 19.04.2018: „Jazz or No Jazz?“
19:00 Uhr Indra Rios-Moore (USA/Spanien)
Indra, ihr Ehemann und dessen Freund Thomas Sejthen, ein Bassist, gründeten 2007 ein Trio, das in Dänemark und Skandinavien schnell eine feste Fangefolgschaft eroberte. Ihr Debütalbum “Indra” wurde 2010 in der Kategorie “Bestes Jazzvokalalbum” für einen Danish Music Award nominiert, 2012 gewann sie für ihr zweites Album “In Between” den begehrten Preis gleich erneut. Nun ist für Frühjahr 2018 ihr neues Album “Carry my Heart” angekündigt und mit diesem kleinen Meisterwerk schlägt Indra Rios-Moore mühelos Brücken zwischen Jazz und Pop und verschmilzt auf kunstvolle Art beide Genres nahtlos miteinander.
21:00 Uhr No Jazz (Frankreich)
“NoJazz, noJazz, noJazz – you never know what’s going to happen, but you’ll have fun!” lautet das Motto der Franzosen. Und damit sorgen sie in der europäischen Jazzszene durchaus für Wirbel. Indem sie ganz einfach sage, wo es im Jazz langgeht. Das liegt an den ganz unterschiedlichen Biografien der Musiker. Sie strotzen vor Energie. Abwechslungsreiche Grooves, treibende Bläser und einprägsame Hooklines preschen durch die Konzerte und machen gute Tanzlaune. So richtig was zum Feiern. Funk und Hip Hop als Basis fusionieren mit den druckvollen Elementen moderner Clubmusik und ausgewählten Weltmusikanleihen aus der Karibik oder dem nahen Osten. Scratches, Samples und sonstiger Elektronikzauber verschmelzen mit den ‘echten’ Instrumentalisten zu einer extraterrestrischen Lebensform, die uns zeigt, wo es langgeht.
Tag 3 – Sa., 21. 04.2018: „Polski Jazz“
19:30 Uhr Adam Jarzmik Quintet (Polen)
Das Adam Jarzmik Quintet – Gewinner des polnischen Festivals “Jazz nad Odrą” – wurde 2015 in Katowice gegründet. Die Band präsentiert eigene Kompositionen aus der Feder von Adam Jazmyk, der derzeit zu den populärsten Jazzpianisten des Landes gehört. Inspiriert wird die Kreativität von Jazmyk durch Komponisten wie Brad Mehldau, Aaron Parks und Aaron Goldberg. Daneben spielt das Adam Jarzmik Quintet unsterblich gewordene Jazz-Standards, angereichert durch neue musikalische Formen und Ideen.
21:00 Uhr Leszek Mozdzer (Polen) feat. Susan Weinert Global Players Trio (Deutschland)
Mozdzer, gilt als einer der herausragenden Pianisten der internationalen Szene, nicht zuletzt wegen seiner wegweisenden Grenzgänge zwischen Klassik und Jazz. Er ist der große Romantiker unter den europäischen Jazzpianisten. Mit Improvisationen über Themen von Frédéric Chopin begründete er seinen Ruf. Stets klammert sich sein perlendes, anschlagstechnisch unerreichtes Spiel seither an Melodien voller Lyrik und Emotion. Dabei erweist sich Możdżer gleichwohl als überragender Improvisator. Der Gitarristin und Komponistin Susan Weinert ist etwas gelungen, was nur wenigen Musikern gelingt, sich in zwei ganz unterschiedlichen Genres weltweite Beachtung zu erspielen und einen ganz eigenen Stil & Sound zu kreieren. Von der gefeierten Jazz-Fusion Gitarristin auf der E-Gitarre in den 90er Jahren, hin zu einer ganz wichtigen und vielbeachteten Protagonistin im akustischen Lager der nylon-string Gitarristen der neuen Generation, welche sich auf den Weg gemacht haben im Spannungsfeld von Jazz, Klassik & Weltmusik neue Klangwelten zu entdecken. Seit Anfang der 90er Jahre kennen und schätzen sich Leszek Możdżer und Susan Weinert. Seit Anfang an herrscht eine große gegenseitige Wertschätzung der Musik des Anderen und eine gemeinsame musikalische Sprache.
Tag 4 – Sonntag, 22. April 2018: „Fado meets Jazz“
18:00 Uhr Carminho & Klassik Nuevo
Abgeleitet vom portugiesischen Wort für Schicksal entwickelte sich der Fado zunächst in den Armenvierteln von Lissabon, ausgehend von der Musik der Seefahrer. Heute ist Fado aus der Kultur Portugals nicht mehr wegzudenken. Und er hat neue Interpreten gefunden, die frenetisch gefeiert werden. Eine davon ist die Sängerin Carminho. Sie möchte den Fado möglichst unverfälscht und doch individuell präsentieren, traditionell und neu zugleich, inspiriert von portugiesischer Folklore und spanischen Einflüssen. Bei musikalischen Ausflügen zu Evergreens der Bossa-Nova-Legende Tom Jobim oder Songs des Superstars Marisa Monte wird auch ihre große Liebe zu Brasilien spürbar. Gemeinsam mit dem Klassik Nuevo Orchestra lotet Carminho die sinfonischen Dimensionen des Fado aus. Die Mitglieder des neu gegründeten Schweizer Kammerensembles sind alle jünger als 35 Jahre, wandelbare Musiker, die sonst in Klangkörpern renommierter Häuser wie der Tonhalle Zürich musizieren. Offen und vernetzt wie das gegenwärtige Zeitalter steht das Klassik Nuevo Orchestra für Veränderung, Bewegung und neue Strömungen. Auch beim Fado und den eigens für diese Produktion geschriebenen Arrangements beweist das junge Ensemble seine außergewöhnliche Virtuosität. Orchestral beflügeln sie bittersüße Melancholie und tänzerische Leichtigkeit, führen zum ausdrucksstarken Timbre der Hauptakteurin Carminho und dem Spiel von Bass, portugiesischer und akustischer Gitarre den Fado hin zu neuem Klang.

Fotos: Mahmoud (1. Tag), Bashar (2. Tag), Jamal (3. Tag), Mahmoud (4. Tag)

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Der St. Ingberter Anzeiger veröffentlicht Bilder von Veranstaltungen / Events in und um St. Ingbert. Derzeit befinden sich über 900 Bildergalerien mit Fotos seit 1999 online auf www.igb.info. Wenn Sie als Verein oder Veranstalter Fotos ihres Events im St. Ingberter Anzeiger einer breiten Öffentlichkeit präsentieren möchten, sprechen Sie uns einfach an: Einfache Mail zur Kontaktaufnahme an dengmert@dengmert.de genügt.

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