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Kunstschule der Nachhaltigkeit eröffnet

In der St. Ingberter Fußgängerzone öffneten am Freitag 14. November 2014 die Kunstschule der Nachhaltigkeit und ein kreatives Recyclingzentrum ihre Türen

Wer am vergangenen Freitag in der St. Ingberter Ludwigstraße 7 vorbei ging, der wunderte sich, dass sich dort viele Menschen versammelt hatten. Der Ansturm zur Eröffnung der Kunstschule der Nachhaltigkeit war groß. Es war die Idee von Doris Ducke-Sellen, gemeinsam mit der Volkshochschule und vielen anderen Begeisterten, diese Einrichtung zu einer Art „Wertstoffzentrum“ zu machen, das dem Recyclinggedanken folgt. Im Haus wird alles ordentlich gesammelt, was sich noch mal wiederverwenden lässt. Auf drei Etagen konnten sich die vielen Gäste davon überzeugen, wie kreativer Umgang mit Papier, Büchern, Flaschen, Stoff, alten Möbeln und vielen anderen „Wegwerfprodukten“ aussieht. Manch einer, war von der Vielfalt der recycelten Gegenstände begeistert. Auch Schirmherr Ulrich Commerçon war überwältigt von der BiosphärenART und vor allem davon, dass man in St. Ingbert Wege findet, um Kultur mit Lernen zu verbinden. Gleich zu Beginn der Eröffnung musste er seine musikalischen Talente auf einer Möhrenflöte beweisen. Oberbürgermeister Hans Wagner sagte Müllvermeidung, kreative Beschäftigung und tolle Ideen machen diese nachhaltige Kunst aus. Marika Flier freute sich, dass viele Akteure wie zum Beispiel die Freiwillige Ganzstagsschule oder die Volkshochschule an einem Strang zogen. Sodass die Nachhaltigkeit auf breiten Schultern getragen werde. Auch Dietmar Schönberger, Leiter des Jobcenters im Saarpfalz-Kreis, war beeindruckt. Nun hofft die Schule nur noch auf viele Besucher.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017