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Laissez-faire

Samstag, 6. Juni 2015, ganz ungezwungen, getreu dem Motto ‚Laissez-faire‘, ging es in der St. Ingberter Innenstadt zu.

 Von 11 bis 16 Uhr versuchte man gemeinsam mit den Gastronomen französisches Flair in die Innenstadt zu bringen. „Laissez-faire“ heißt übersetzt „lasst machen“ im Sinne von „einfach laufen lassen“.“ St. Ingbert schiebt ‘ne ruhige Kugel. Das war es auch. An dem Boule-Turnier des Outdoor’er St. Ingbert e. V. nahmen leider nicht viele Leute teil, sodass eine Boulebahn vollkommen ausgereicht hätte. Anhand der Voranmeldungen hätte man das voraussehen können und somit handeln müssen. Die Boulebahn im Durchgang zum „Bermuda Dreieck“ war nicht nur überflüssig, sondern auch noch schlecht platziert. Für die Passanten, die zu den Gaststätten gehen wollten, war nur ein schmaler Durchgang freigeblieben. Neben den ganztägig angebotenen französischen Speisen der Restaurants in der Fußgängerzone, war außer dem „Crêpesstand“ vor Brezel Ecker nichts zu finden. Und unter einem Kinderprogramm stelle ich mir mehr vor, als eine einsame Bierzeltgarnitur mit ein paar Malstiften und Ausmalvorlagen. Kein Wunder, dass sich dort keine Kinder aufhielten und die Malhelferin gelangweilt und alleine dort saß. Ein Akkordeonspieler schlenderte, Walzermelodien spielend durch die Fußgängerzone und eine weitere Akkordeonspielerin saß verlassen vor „fashion Companies“in der Kaiserstraße. Ab 12 Uhr trafen sich ein paar Leute zum ‚Diner en blanc‘ in der Ludwigstraße. Ganz in Weiß gekleidet und mit eigenem Picknickkorb – gefüllt mit Leckereien und entsprechendem Gedeck – gerüstet. Des Weiteren sorgte das Trio ‚Les Etiennes‘ mit französischer Musik für gute Stimmung, während Sie es sich an der weißen Tafel gut gehen ließen. Interesse an den Events zeigten die Menschen, die vor den Gaststätten saßen kaum. Es war auch nicht mehr Leben als an einem normalen Samstag bei sommerlichen Temperaturen in der Fußgängerzone. Einen Mitarbeiter von „Montebelluna“ in der Kaiserstraße 81, die ihren Stand am „Hänsel und Gretel“ Brunnen aufgestellt hatten, traf ich gegen 14 Uhr in gähnend leeren Fußgängerzone. Er sagte zu mir: Ich weiß es auch nicht warum es in St. Ingbert so schwer ist, die Leute in ein „Boot“ zu bekommen.. Text/Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017