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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 13 ℃ · Von Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale VergangenheitScheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“

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Liedermatinee mit Miriam Möckl und Everard Sigal in der Stadthalle St. Ingbert

DIE FOTOS WURDEN AUF WUNSCH VON FRAU MÖCKL ENTFERNT.
Der Weg heute Morgen hat sich wirklich gelohnt“, so Tanja Eich die extra von Saarbrücken zur Matinée in die Stadthalle gekommen war.“Am Sonntagmorgen hatten Miriam Möckl, Sopran, und Everard Sigal, Klavier, eingeladen bei Liedern und Operettenklängen den Sonntag einzustimmen. Den Anfang machten Robert Schumanns „Träumerei“ und das Lied „Frühlingsnacht“. Es folgte Edvard Grieg, ein norwegischer Pianist und Komponisten der Romantik. Sigal gab das Klavierstück „Albumblatt“ zu hören. Danach stimmte Möckl mit „Solvejgs Lied“ ein. Angesprochen waren im Repertoire die Jahreszeiten, Träumereien und die vor den Türen stattfindende Kirmes. Everard Sigal erklärte zwischen jeder Darbietung die Stücke und erzählte interessante Geschichten über die Komponisten. Er zeigte am Klavier durch gekonnte akustische Demonstrationen den Unterschied zwischen Johann und Richard Strauß. Und somit war der Übergang zu Richard Strauß gefunden. Auch die Hasseler Besucher waren mit dem Stück „Auf stillem Waldespfad“ angesprochen, weil darin ein Kuckuck zu hören war. Es folgten die Lieder „Die Nacht“ und „Zuneigung“.
Für den Operettenteil zog Miriam Möckl beherzt ihre Schuhe aus und tanzte -beschwingt durch die Musik- auf der Bühne. Sie nahm das Publikum bei ihrer Sangeskunst mit. Bravo-Rufe waren zu hören und so folgten „Villja Lied“ und „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“, wie auch der Titel der Matinee lautete. Und so war der Übergang zu Robert Stolz geschaffen. Everard Sigal: „George Gerswin, der leider zu früh verstarb, hatte dieses Thema Musicals als einer der Ersten aufgegriffen. Sigal erklärte die Entstehung des Musicals, Das Lied „Verrückte Mädchen“ lockte den Zuschauern ein Schmunzeln hervor, da sich Möckl entsprechend auf der Bühne verhielt. Es folgten „Summertime“ und „Love is here to stay“. Gershwins letzte Komposition. Ein Nachfolger Gershwins war Leonhard Bernstein. „Seine „Kunstlieder“ sind bekannt“ so Sigal und so folgten aus West Side Story „I Feel pretty“, „Tonight“ und „One Hand, One Heart“.
Leider war die Stunde wie im Flug vergangen und eine Zugabe wurde gerne gewährt mit dem Stück – zum Anklang an den derzeitigen Herbst – „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“. Stehende Ovationen waren das Schlussbild. „Es war für mich eine sehr emotionale Geschichte mit allen Facetten“, so Marion Reichrath und Klaus Brabänder stimmt ihr zu.
Eine weitere Matinee in der Adventszeit ist geplant.
Text: Elisabeth Pintarelli Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017