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Neujahreskonzert MGV Frohsinn

Am 9. Januar hatte der MGV Frohsinn zu seinem diesjährigen Neujahrskonzert in die Stadthalle eingeladen.

Neben der Orchestergemeinschaft „Musik verbindet“ Oberwürzbach, dem Chor der Brauerei Becker und dem Kuckuckschor Hassel, wirkte auch Francesco Formicola aus Castellabate in Süditalien mit. Die Eröffnung des Konzertes übernahm auch in diesem Jahr die Orchestergemeinschaft „Musik verbindet“ Oberwürzbach, welche vertretungsweise von Magnus Willems dirigiert wurde, mit der Barnessche „Appalachian Overture“. Die witzige Art der von Willems traf sofort den Humor des Publikums. Die Gastgeber vom MGV Frohsinn(Leitung; Jan Hendrik Dithmar; Klavier: Markus Schaubel) starteten mit jungen Liedern: Aus dem Musical „König der Löwen“ sangen die Männer „Kann es wirklich Liebe sein?“ und die deutsche Version von „You’ll be in my heart“, der Phil-Collins-Titel aus dem Tarzanfilm. Die Laune steigerte sich beim Robbie-Williams-Medley „Swing when you’re winning“. Da konnte man direkt von „ganz großem Orchester“ sprechen. Weiter ging es in dem Programm mit dem Chor der Brauerei Becker (Leitung: Everad Sigal), der in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert. Nach „Pferde zu vieren traben“ einem Tessiner Volkslied„, folgten La Montanara“ in italienischer Sprache – mit einem Solo von Lothar Zapp und „La Pastorella“. Beim Florentinermarsch, der Soli für Piccoloflöten und Triangel enthielt, wurde das Publikum von Dirigent Willems zum mitklatschen aufgefordert. An die Reihe der Evergreens knüpfte auch der Hasseler Kuckuckschor (Leitung und Akkordeon: Hans-Jürgen Spengler) an. Als „musikalisches Gläschen Wein“ von Moderator Andreas Herold angekündigt, war das Publikum in der vollbesetzten Stadthalle direkt vom „Chianti-Lied“ an über die Sänger begeistert. Als dann die „Capri-Fischer“ ertönten, war der Stimmungsweg zu „Funiculi, Funiculá“ nicht mehr weit. Auch beim Potpourri „Im weißen Rössel“ dargeboten von der Orchestergemeinschaft, ließ sich das Publikum nicht mehr davon abhalten mitzuklatschen. Mit „O sole mio“ lies Francesco Formicola regelrecht die Sonne im „Dengmerter“ Kulturtempel aufgehen. Die italienische Version von Franz Lehàrs „ dein ist mein ganzes Herz“ sorgte dafür, dass die Besucher an seinen Lippen klebten. Klar, dass man schon vor Konzertende eine Zugabe forderte. „Time to Say Goodbye“ war Schluss- und Höhepunkt zugleich, da hier alle Klangkörper gemeinsam auftraten und auch die langersehnte Zugabe des Oberwürzbacher Orchesters fand ihren Platz. Mit dazu beigetragen hatte Vertretungs-Dirigent Willems, der auf humorvolle Art die Musiker forderte.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017