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Neujahrskonzert MGV Frohsinn

Heribert Wallacher, der 1. Vorsitzende des“ MGV Frohsinn“ begrüßte am 14. Januar die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle zum 12. Neujahrskonzert des „MGV Frohsinn“. Dem Publikum wurde ein kontrastreiches Programm geboten.

Den Anfang machte die „Orchestergemeinschaft Musik verbindet“ unter der Leitung von Marc Stutz- Boukouya, mit einem Zeitsprung zum Ende des 16.Jahrhunderts in die mittelalterliche Welt um Ellwangen. “DIE HEXE UND DIE HEILIGE“ Das Stück wurde als Geschenk für den 50. Geburtstag der Jugend Brass Band von Ellwangen komponiert und Beim Jubiläumskonzert 2004 aufgeführt. Nach der Orchestergemeinschaft schlüpfte der „MGV Frohsinn“ der an diesem Abend zum ersten Male beim Neujahrskonzert unter dem Dirigat ihres neuen Chorleiters Markus Schaubel stand, in die Rolle des „ZIGEUNERCHORES“ auch bekannt als Coro di zingari aus der Oper Il Trovatore – Der Zigeunerchor wurde hervorragend vom Chor vorgetragen. Die Sänger um Markus Schaubel, ließen dann den „CHOR DER GEFANGENEN“ aus der Oper Nabucco von Guiseppe Verdi erklingen. Nabucco, Abkürzung von Nabucodonosor, der italienischen Namensform von Nebukadnezar.
Zum Singen und swingen animierte anschließend die „Orchestergemeinschaft Musik verbindet“, die mit allen von ihr gespielten Melodien das Publikum begeisterte. „SING, SING, SING“ (With a Swing) ist eine Komposition von Louis Prima aus dem Jahr 1936. Der Zweite Titel „CARAVAN“ ist ein Jazz-Standard, komponiert von Juan Tizol und Duke Ellington. Caravan gilt als einer der größten Hits, die Ellington je hatte; der Titel wurde zu einem dauerhaften Teil des Bandrepertoires. Geschrieben von Juan Tizol, erarbeitete jedoch Ellington den Mittelteil und machte ihn durch das Arrangement erst zu einem „Ellington“-Titel.
Der „Kuckuckschor Hassel“ unter der Leitung von Hans-Jürgen Spengler, setzte das Programm mit einem musikalischen Ausflug durch das immense Repertoire des Komponisten, Chorleiters und Musikdirektors Otto Groll fort. Er hat die Chormusik aus dem Keller verstaubter Traditionen, in ein modernes Licht gesetzt. Und das bedeutet vor allem Rhythmus. Die Harmonien des letzten klassischen Musikjahrhunderts konnten heute nicht in jedem Fall mehr gelten, so dass gerade die jungen Generationen der Chormusik den Rücken zuwandten. Otto Groll hat sie zurückgeholt. „Der Kuckuckschor Hassel“ begann mit „DIE GLOCKEN VON ISOLA BELLA“ mit Wolfgang Hubertus als Solist, danach ertönte „OH MY LORD“ das Solo wurde von Theo Anselmann vorgetragen. Zum guten Schluss wurden „FEURIGE HERZEN MIT ROTEM WEIN“ entfacht, neben dem Chor, versuchten dies als Solisten Wolfgang Hubertus und an der Geige Rudi Anselmann. Ein nicht zu überhörender, stürmischer Applaus, ließ die Kuckuckschor Sänger nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. Danach folgte zum erfrischen eine kurze Pause. Nach der Pause ging es frisch gestärkt mit der „Orchestergemeinschaft Musik verbindet“ unter der Leitung von Marc Stutz- Boukouya, weiter mit „GULLIVERS REISE“ (1726) von Jonathan Swift. Danach entführte der Chor „Canticum Novum“ unter der Leitung von Markus Schaubel, das Publikum in die Welt der Gospels und Spirituals. Sie begannen mit „I’M GONNA SING“ einem Gospellied. Mit dem Titel „GLORIOUS KINGDOM“ war dann ein Spiritiual zu hören. „GO DOWN MOSES“ (auch bekannt als „When Israel was in Egypt’s land“ und „Let My People Go“) einem amerikanischen Negro Spiritual, das Ereignisse des Alten Testaments der Bibel beschreibt. „OH HAPPY DAY“ von Edwin Hawkins einem Hauptvertreter der amerikanischen Gospelmusik, das vom Chor Canticum Novum erstklassig vorgetragen wurde. Es folgte „SING TO THE LORD A NEW SONG“ ein Spiritual von Sherwin Mackintosh. Zum Abschluss sangen die Sängerinnen und Sänger um Markus Schaubel „I WILL FOLLOW HIM“. Geschrieben wurde das Stück von Paul Mauriat unter seinem Pseudonym Del Roma und von Franck Pourcel unter dessen Pseudonym J.W.Stole, beides französiche Komponisten, ursprünglich als ein Hit mit dem Titel Chariot für Petula Clark. Die „Orchestergemeinschaft Musik verbindet“ mit ihrem Dirigenten Marc Stutz- Boukouya, spielte gleich danach den „SAN LORENZO MARSCH“. Der San-Lorenzo-Marsch ist ein argentinischer Militärmarsch. Das Musikstück wurde 1901 von Cayetano Alberto Silva komponiert und nach der Schlacht von San Lorenzo (1813) benannt. Danach war die „FUCHSGRABENPOLKA“ von Karel Vacek zu hören. Im letzten Musikblock des Neujahrskonzertes 2012 stellte der „MGV Frohsinn“ unter der Leitung von Markus Schaubel gesanglisch Hans Unterweger, mit den Liedern „MÄNNER MAG MAN EBEN“ und im zweiten Stück „FRAUEN SIND ANDERS VOR“. Das letzte Lied des gastgebenden MGV Frohsinn kannten mit Sicherheit alle, „MARMOR, STEIN UND EISEN BRICHT“, es wurde durch den unvergessenen Drafi Deutscher bekannt und von Christian Bruhn komponiert. Unterstützt wurde der Chor dabei musikalisch von Leander Usner am E- Bass und Wolfgang Schmelzer am Schlagzeug. Den Pfiff der bei einem der Lieder zu hören war, wurde meisterlich von Günther Kuntze vorgetragen.
Zum Abschlusslied betraten nochmals alle Beteiligten die Bühne um den „STEIGERMARSCH“ vorzutragen und das Publikum zum Mitsingen zu bewegen. Natürlich musste der „STEIGERMARSCH“ noch einmal als Zugabe wiederholt werden. Allen Besuchern wird das Neujahrskonzert 2012 noch lange in Erinnerung bleiben.
Albrecht Herold, hatte zum Schluss zu einigen weiteren Terminen des MGV Frohsinn eingeladen:
Am Freitag den 03.02.2012 findet in der Stadthalle die allseits beliebte Frohsinns Kappensitzung statt.
Am Fasnachtssonntag 19.02.2012 erleben sie wieder Strassenfasnacht vom Feinsten beim Umzug in St. Ingbert vor der Engelbertskirche mit den Frohsinns Krätzjern
Am Samstag den 30.06.2012 erleben sie in der Kirche St. Josef die Uraufführung der von unserem Chorleiter Markus Schaubel geschriebenen Messe zu Ehre des heiligen St. Josef.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017