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Prunk-Gala-Kappensitzung der „Stampesse“

Am Samstag, 1. März, Punkt 20:11 ging es närrisch los bei der Prunk-Gala-Kappensitzung des Rohrbacher Karnevalsverein „Die Stampesse“ in der Rohrbachhalle.

Über vier Stunden Gesang, Tanz und Show der Spitzenklasse wurden dem närrischen Publikum geboten. Langeweile kam bei diesem tollen Programm nicht auf. Die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt und wer nicht rechtzeitig zur Halle gefahren war, der musste viel Geduld beim Parkplatz suchen mitbringen. Für die Busse, die aus vielen Teilen Deutschlands mit den Akteuren und „Fans“ angereist waren, standen selbstverständlich reservierte Parkplätze bereit. Travestiekünstler  „Angy“ begrüßte mit dem Lied „Maskenball“ die Gäste, mit dem er beim Liedwettbewerb des Verbandes saarländischer Karnevalsvereine den ersten Preis gewann. Funkenmariechen Leonie Zimmer das „pfälzische Schaugirl“ aus Offenbach, bewies dass es nicht nur tänzerisch für die Bühne, sondern auch gesanglich für die „Bütt“ tauglich ist. Die „Roten  Husaren“ aus Manheim, mit dem wohl weitesten Anreiseweg in der Nähe der Karnevalshochburg Köln, marschierten in die Halle ein. Es machte richtig Spaß, den wirbelnden Beinen und den akrobatischen Einlagen der gemischten Truppe zuzuschauen. Was die „Funny Sticks“ mit ihren Trommeln darboten, war für die Ohren und Augen ein Leckerbissen. Das Tanzpaar Selina und Alexej aus Bellheim, die dreifachen Deutschen Meister, ließ bei ihren Tanzeinlagen manchmal den Atem beim närrischen Volk stillstehen. Mit Säbeln und Totenkopf- Fahnen eroberten die Blieskasteler Piraten der BKG „Nix wie druff“ die Bühne. Etwas ganz Besonderes bot das Männerballett von den „Neandertalern“ aus Bliesmengen-Bolchen mit den „Los Vambos“. Mit Ohren, Nase auf dem Bauch und einem entsprechenden „Hütchen“ auf dem Kopf hatten sie die Musik der großen weiten Welt im Gepäck. Wolfgang Heib, der Papa von „Angy“, forderte das Publikum bei seinen Liedern zum Mitsingen auf. Viermal in Folge Pfalzmeister waren die „Ameisen aus Miesau“, die mit ihrer Show „Arbeit ist das halbe Leben“ eine „36-Stunden- Woche“ und eine „tägliche Pause“ eine tolle Leistung boten. Seit mehr als zehn Jahren sind die „Magic Artists“ beim Rohrbacher Karnevalsverein die „Stampesse“ mit von der Partie. Die bunten Monster, die sich des nachts bei den Oberwürzbacher Mauleseln im Schrank verstecken und die Matrosen und Meerjungfrauen der Stampesse machten dem Karnevalstreiben auf der Bühne ein Ende. Wer bei diesem tollen Programm nicht auf seine Kosten kam, der muss sich halt im nächsten Jahr selbst ein „Highlight“ einfallen lassen. Damit kann er sich dann für die große Gala-Prunksitzung des Rohrbacher Karnevalsverein „Die Stampesse“ 2015 melden.
Text u. Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017