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Sankt Ingbert hat einen schlechten Traum gehabt

Aus dem „Sankt Ingberter Sommernachtstraum“ am Freitagabend in der Fußgängerzone wurde ein „Alptraum“

Offene Geschäfte bis 22 Uhr in der Fußgängerzone hatte das Stadtmarketing St. Ingbert für Freitagabend angekündigt, doch leider hatten etliche Geschäfte wie an einem normalen Freitag schon früher zu unterschiedlichen Zeiten zugemacht. Rabattaktionen der begonnenen „Schnäppchentage“ vom 18. Juni bis 25. Juni in St. Ingbert, hatten manchen Kunden angezogen, doch leider gingen einige Besucher, die zum Einkaufen beim „Sankt Ingberter Sommernachtstraum“ in die Fußgängerzone kamen schwer enttäuscht wieder nach Hause, als sie vor verschlossenen Türen standen. Gastronomische und musikalische Highlights und eine Modenschau waren auf den Plakaten in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte angekündigt. Ich fragte Geschäftsleute in der Fußgängerzone und vor der Alten Kirche wo und wann denn die Modenschau stattfindet, ihnen war nichts bekannt von einer Modenschau. Ich denke, man sollte alle teilnehmenden Geschäftsleute an der Planung beteiligen. Die Sambagruppe aus Marpingen wird den verschlafenen Sommernachtstraum in ihre Heimat mitnehmen. Musikalisch hätte man einheimischen jungen Musikern die Gelegenheit geben sollen, in der Fußgängerzone zu spielen, statt das Trio „Kwerbeht“ aus der Südpfalz und die „Friend’s Connection“ aus Heusweiler einzuladen. Nur wenige Paare tanzten zu den gespielten Klängen und kaum ein Fußgänger schenkte ihnen die verdiente Aufmerksamkeit. Wie bei so vielen Aktionen die vom Stadtmarketing St. Ingbert geplant und umgesetzt werden, war auch an diesem Freitag die Ludwigstrasse ein „Stiefkind“, vielleicht hatte man wegen der vielen leer stehenden Läden dort gewollt keine Besucher mit Musik oder anderen Aktivitäten angelockt. Das Transparent der Kreissparkasse mit dem Aufdruck „Herzlichen Willkommen“ das vor geschlossenen Geschäften hing, war schon etwas düster.
Foto/Text: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017