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Wien, immer wieder Wien

hieß es beim Frühjahrskonzert des Städtischen Orchesters St. Ingbert.

Das Städtische Orchester St. Ingbert unter der bewährten Leitung von Norbert Feibel, legte beim Frühjahrskonzert am Muttertag, 8. Mai, den Schwerpunkt auf Wiener Melodien. Mit einem Intermezzo der unvergänglichen Melodien von Johann Strauß begann das Konzert am Muttertag. Mit den „Geschichten aus dem Wienerwald“ ging die Reise durch die KuK-Monarchie weiter. Dort gab es ein ungeschriebenes Gesetz: „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ – wie es Robert Stolz für die Operette „Im weißen Rössl“ komponierte. Und dass dabei „Zwei Herzen im ¾-Takt“ schlugen, wusste Stolz ebenfalls zu berichten. Dass es dann irgendwann einmal hieß „Meine Lippen, die küssen so heiß“, ist nur folgerichtig. Beim Frühlingskonzert des Städtischen Orchesters wurde diese Arie aus der Operette Giuditta“ von Franz Léhar von der Sopranistin Kerstin Louis interpretiert. Ebenso die Arie „Hör‘ ich Cymbalklänge“ aus Léhars „Czàrdas“. Sandra Derschang, Gertrud Rauch und Carola Dauer waren mit der berühmten „Zither-Ballade“ aus dem Film „Der dritte Mann sein“ auf der Bühne der Stadthalle zu hören. Mit tosendem Applaus wurde das Orchester bejubelt, so dass es ohne eine Zugabe nicht die Bühne verlassen durfte.
Text und Fotos: Wolfgang Philipp

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017