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Vortrag „Otto Dix und die „Entarteten“ Künstler„

Im Jahr der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Dix aus seinem Dresdner Amt als Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste entlassen und aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen. Man belegte ihn mit Ausstellungsverbot und in deutschen Museen wurde eine Vielzahl seiner Werke beschlagnahmt. Otto Dix verließ noch im selben Jahr Dresden, behielt aber dort sein Atelier und lebte danach in Hemmenhofen am Bodensee.

Die Ausstellung „Entartete Kunst“, die am 19. Juli 1937 in München ihren Ausgang nahm und durch zwölf weitere Städte wanderte, diffamierte seine Werke, darunter den „Schützengraben“ als Ausdruck „gemalter Wehrsabotage“.

Eine Vielzahl von Künstlern der Moderne war von der Diffamierungskampagne betroffen. Als „Entartete Kunst“ galten im NS-Regime alle Kunstwerke und kulturellen Strömungen der modernen Kunst, die mit dem Kunstverständnis und dem Schönheitsideal der Nationalsozialisten nicht in Einklang zu bringen waren: Expressionismus und Impressionismus, der abstrakten Kunst oder auch der Neuen Sachlichkeit. Zu den betroffenen Künstlern zählten George Grosz, Ernst Ludwig Kirchner, Max Ernst, Karl Schmidt-Rotluff, Ernst Barlach, Paul Klee, Käthe Kollwitz und viele andere. .

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)

Museum Sankt Ingbert
Am Markt 7
66386 St. Ingbert
Tel. 06894/13 358
Fax. 06894/13 530
museum@st-ingbert.de

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