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Ministerium für Umwelt – „Biosphärenregion Bliesgau nimmt konkrete Formen an!“

Umweltminister Stefan Mörsdorf hat heute vor den Vertreterinnen und Vertretern der Landespressekonferenz über die bevorstehende Gründung des Biosphären-Zweckverband Bliesgau informiert. Mörsdorf stellte einige Eckpunkte des Entwurfes für die Zweckverbandssatzung vor, die vom Umweltministerium in enger Abstimmung mit den Gemeinden vorgelegt und von den Verwaltungschefs genehmigt wurde.

„Die Rathauschefs der betroffenen Städte und Gemeinden haben dem Entwurf des Umweltministeriums für die Zweckverbandsatzung zugestimmt und sich auf Blieskastel als Sitz für die Biosphären-Geschäftsstelle geeinigt. Die Gründung des Biosphären-Zweckverbandes Bliesgau ist damit in eine entscheidende Phase gekommen, so dass wir nach den Sommerferien den Biosphären-Zweckverband Bliesgau in Blieskastel gründen können,“ so Umweltminister Stefan Mörsdorf.

„Dass wir uns bei der Auswahl einer geeigneten Organisationsstruktur für die Gründung eines Zwecksverbandes entschieden haben, hat für die Verwaltung der künftigen Biosphäre Bliesgau ganz entscheidende Vorteile,“ so Mörsdorf. Insbesondere die einzelnen Gemeinden der Biosphärenregion und der Landkreis haben durch die Zweckverbandslösung die Möglichkeit, eigene Akzente zu setzen und die Entwicklungen in der Biosphärenregion mitzugestalten. Aus meiner Sicht – und hierin haben die betroffenen Bürgermeister mir zugestimmt – bietet ein Zweckverband ideale Voraussetzungen dafür, den Ideen- und Interessenaustausch der Bürgerinnen und Bürger, der kommunalen Verwaltungen, der Biosphärenverwaltung und des Ministeriums miteinander zu verzahnen,“ so Mörsdorf. „Die zentrale Lage der Stadt Blieskastel im Herzen der künftigen Biosphärenregion Bliesgau bietet darüber hinaus auch strukturelle Vorteile für die Verwaltung.“ Das neue Naturschutzgesetz, das seit dem 2. Juni in Kraft ist, hat den g esetzlichen Rahmen geschaffen, der für die Ausweisung der Biosphäre Bliesgau notwendig ist. Das Umweltministerium ist derzeit damit beschäftigt eine entsprechende Rechtsverordnung vorzubereiten, mit der die Außengrenzen der künftigen Biosphärenregion festgelegt werden. „Was die Ausweisung der Schutzzonen angeht, gehe ich davon aus, dass es zu keinen Konflikten kommen wird. Schließlich sind von der Ausweisung der Kernzonen keine Privatflächen betroffen und auch für die Pflegezonen sieht das neue Naturschutzgesetz vor, dass die bisherige Landnutzungen, wie die landwirtschaftliche Nutzung weiterhin erlaubt bleiben“, so Umweltminister Stefan Mörsdorf. „Mit dem neuen Naturschutzgesetz und mit der Gründung des Biosphären-Zweckverbandes haben wir damit gute Voraussetzungen geschaffen, die eine möglichst zügige Anerkennung der Biosphärenregion durch die UNECSO vorbereiten werden.“ Den Biosphären-Zweckverband Bliesgau sollen künftig bilden: der Saarpfalz-Kreis, die Gemeinden Gersheim , Kleinblittersdorf, Kirkel, und Mandelbachtal sowie die Städte Blieskastel, Homburg und St. Ingbert gemeinsam mit dem Saarland, das durch das Ministerium für Umwelt vertreten sein wird. In die Vertreterversammlung des künftigen Biosphären-Zweckverbandes Bliesgau entsenden die Gemeinden und der Landkreis neben ihrem Bürgermeister/ihrer Bürgermeisterin jeweils zwei Mitglieder aus den Gemeinderäten und dem Kreisrat. Darüber hinaus wird auch einen beratenden Beirat geben, in dem die unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessenverbände der Bürgerinnen und Bürger vertreten sein werden.

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