Nachrichten

Donnerstag, 19. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 13 ℃ · Von Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale VergangenheitScheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

22. Wettbewerb um die St. Ingberter Pfanne

Die St. Ingberter Pfannen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Allerdings nicht bei den Küchenchefs der Sternerestaurants, sondern bei Kleinkünstlerinnen und -künstlern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich. 154 von ihnen hatten ihre Unterlagen nach St. Ingbert gesandt, in der Hoffnung, an dem renommierten Wettbewerb, der nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den drei bedeutendsten in Deutschland zählt, teilnehmen zu können.

Aus den Bewerbungen mussten die Jurymitglieder in mehrtägigen Sitzungen die zwölf Teilnehmer der Endrunde vom 2. bis 8. September auswählen. Dies war keine leichte Aufgabe, denn nicht nur die Anzahl, auch die Qualität der Bewerberbeiträge war bemerkenswert hoch.

So werden nun folgende Kandidaten ins Rennen gehen.

Am Samstag, 2. September versucht der junge Comedian Christian Hirdes eine furiose „Anmache“. Nach dem Prix Pantheon 2006 versucht er jetzt, auch die St. Ingberter Pfanne in seinen Trophäenschrank zu bekommen. Anschließend kommen die „Drei glorreichen Vier“ auf die Bühne. Der etwas eigenartige Namen kommt daher, dass drei Musiker eines Ensembles das Ableben ihres Quartettpartners und ältesten Bruders beklagen müssen. Doch was steht im Testament? Nach „Fatihland“ entführt zum Schluss des ersten Wettbewerbstages Fatih Cevikkollu, ebenfalls Gewinner des diesjährigen Prix Pantheon. Er wird unter anderem Aberwitziges über die Rangfolge jungmännlicher (Au)Sländer bei Salsakursteilnehmerinnen berichten.

Am Sonntag, 3. September hetzen die drei Künstler der Visual-Comedy-Gruppe „Trifolie“ das Publikum mit dem bekannten Ruf „Avanti! Avanti!“ und führen durch die unglaubliche Welt des Sport, in der sich selbst ein Wasserballett vor Haifischen in Acht nehmen muss. Barbara Dunkel und Wolf Giloi präsentieren anschließend ihre „EigenArten“. Chansons mal nachdenklich, mal witzig und ein jodelnder Pianist erwarten das Publikum. Mit Thomas Nicolais Lebensbeichte „Director’s Cut – mein Leben als Film“ schließt der zweite Wettbewerbstag. Erstmals tritt der „Blonde Emil“ alias „Patrick Schleifer“ unter seinem bürgerlichen Namen auf.

„Große Worte und kleine Gemeinheiten“ leiten den dritten Wettbewerbstag am Dienstag, 5. September ein. Gesprochen werden sie von Ludger K., der anschließend die Bühne frei macht für die sechs „O-Ton-Piraten“. Die stechen mit einer atemberaubenden Karaoke-Travestie-Show in See und sind wirklich „Groß in Fahrt“. Polit-Comedy-Talent Florian Schroeder hält am Schluss mit seiner „Ochsentour“ dagegen an.

Gäste aus Österreich kommen am Mittwoch, 6. September nach St. Ingbert. Pünktlich um 19.30 Uhr sagen die beiden Herren von „Walter Seidl“ „Taxameter rennt“ und führen in die Abgründe literarischen Schaffens in den Weiten des Urals. Kampf dem Schönheitswahn! lautet die Devise von Pianist Guido Klode und seiner Partnerin Tante Lilli, die im wahren Leben Martin Lüker heißt. „Gescheiterte Diäten“, der schrille Live-Act einer überzogenen Hausfrau in Lockenwicklern, Prilblumenkittel und Show-Make-up zwischen hier und jetzt. Aus der italienischen Schweiz schließt Ferruccio Cainero den Wettbewerb ab. „Windmühlen“ sind seine amüsanten Erzählungen über moderne Don Quijotes und Sancho Pansas überschrieben.

Das Geheimnis, wer die heiß begehrten Kupferpfännchen bekommt, wird zwei Tage später, am Freitag, 8. September ab 19.30 Uhr gelüftet.

An allen Tagen gibt es natürlich wieder den Festivalclub im Stadthallenrestaurant Ratskeller. Livemusik und Talk mit den Künstlern des jeweiligen Abends für alle vom „Kleinkunstfieber“ gepackten Gäste jeweils ab ca. 23 Uhr.

Auch in diesem Jahr werden für die Wettbewerbstage und die Preisverleihung feste Platzkarten in verschiedenen Preiskategorien angeboten. Die Preise im Vorverkauf werden dabei für das Abonnement – gültig für alle vier Wettbewerbsabende (2., 3., 5. und 6. September) und die Abschlussparty (8. September) 42 Euro für die Platzkategorie A, 35 Euro für Platzkategorie B und 27 Euro in der günstigsten Platzkategorie C betragen (jeweils inklusive Vorverkaufsgebühr). Ermäßigte Karten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sind für 34, 27 und 22 Euro erhältlich.

Abonnements gibt es ab Dienstag, 4. Juli in der zentralen Vorverkaufsstelle im Museum Sankt Ingbert und an allen ProTicket-Verkaufsstellen. Achtung! Karten für die einzelnen Veranstaltungstage sind erst ab Mittwoch, 16. August erhältlich!

Vorverkauf und Postversand:
Karten zu allen Veranstaltungen gibt es beim Museum Sankt Ingbert (06894/13358), SR am Markt in Saarbrücken (0681-6021921), sowie mehr als 250 ProTicket-Vorverkaufsstellen in ganz Deutschland (www.proticket.de). Bestellungen auch telefonisch bei der ProTicket-Ticket-Hotline: 01803-776842 (9 Ct pro Minute), Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen auch beim Kulturamt St. Ingbert, Telefon 06894/13-358, Fax 06894/13-530, Email: kulturamt@st-ingbert.de

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017