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Umweltministerium gewährt Stadt St. Ingbert 2,7 Millionen Euro für Fremdwasserentflechtung in Gewerbegebiet Drahtwerk Nord

Das Geld stammt aus dem Förderprogramm Aktion Wasserzeichen und ist für umfangreiche Baumaßnahmen bestimmt, die im Zusammenhang mit der Neuerschließung des ehemaligen Drahtwerkes Nord als Gewerbegebietes stehen. Mit den Bauarbeiten, die jetzt begonnen haben, wird unter anderem die örtliche Abwasserbeseitigung neu geregelt. Das bisherige Mischsystem wird dabei zu einem Trennsystem umfunktioniert. Der Gehnbach und der Rischbach, die bisher gemeinsam mit dem Mischwasser in einen so genannten Gewölbekanal quer durch das Gewerbegebiet geführt wurden, werden im Rahmen dieser Baumaßnahmen in einer offenen Bauweise umgebettet und neu verlegt. Die Umverlegung der Bäche erfolgt in den Randbereich des Gewerbegebietes „Drahtwerk Nord“ entlang der dort vorhandenen DB-Bahntrasse. Ziel der Maßnahme ist es, die Fremd- und Niederschlagswasser von der Entwässerungsanlage der Stadt St. Ingbert abzukoppeln und dadurch die Abwasseranlage Saarbrücken-Brebach zu entlasten.

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