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Minister besucht Arbeitsmarktprojekte – Georgi: Rund 18 Millionen Euro im Jahr 2006

In einem ersten Termin informierte sich Georgi bei der Neuen Arbeit Saar gGmbH und beim Ausbildungszentrum Burbach gGmbH über aktuelle Projekte und die Verwendung von Fördermitteln des Landes und des europäischen Sozialfonds ESF. Georgi: „Wir setzen unsere aktive Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2006 auf hohem Niveau fort. Und wir stellen uns nachdrücklich der Verantwortung, Erwachsenen und insbesondere jungen Menschen Chancen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu geben.“

Bei den beiden Projektträgern hat das Land im letzten Jahr knapp 6 Mio. Euro und rund 55 Maßnahmen gefördert. Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen reichen von Sprachförderung und handwerklicher Qualifizierung bis hin zu Integrationsmaßnahmen benachteiligter Jugendlicher, Förderung des Dualisierten Berufsgrundschuljahres (BGJ) und Hauptschulabschlusskursen. Georgi: „Die Projektträger decken ein sehr breites Leistungsspektrum ab. Denn der Betreuungsbedarf der Teilnehmer ist sehr unterschiedlich.“

Auch das Lebensalter der Teilnehmer und die Zielgruppen variieren stark. Neben Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen sind oft Jugendliche mit ALG II-Bezug in den Projekten. Bei der neuen Arbeit Saar informierte sich der Minister über die Projekte „Basisqualifizierung Handwerk Tischler“ und „Dienstleistung Lager Transport und Verwaltung“ und besuchte das Projekt „Möbellager“. Beim Ausbildungszentrum Burbach besuchte Georgi das Projekt „Integration benachteiligter Jugendlicher in die Arbeitswelt mit HSA-Kurs“. Ziel ist es dort, arbeitslosen Jugendlichen den Übergang in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu ermöglichen.

Georgi forderte anlässlich der Besuche, dass die gesellschaftlichen Probleme nicht allein dem Staat, den Schulen oder den Maßnahmenträgern überlassen werden dürfen: „Hier ist die Gesellschaft als Ganzes gefordert.“ Angesichts der großen Herausforderungen könne der Staat die Probleme nicht beheben.

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