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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 9. – 12. September 2011!

[i][u]Geparden in Zeitlupe – Serengeti, der Film![/u] [/i]

Vom Biosphärenreservat Bliesgau zum Biosphärenreservat Serengeti: Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Samstag, den 10. September, um 21 Uhr, am Sonntag, den 11. September, um 16 Uhr, sowie am Montag, den 12. September, um 18 Uhr „Serengeti- der Film! (Deutschland 2010 – Regie: Reinhard Radke – Darsteller: (Sprecher) Hardy Krüger jr. – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 100 min.)
Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft, erstreckt sich viele hundert Kilometer vom Kraterhochland Tansanias bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Sie ist die Bühne, auf der sich seit Jahrtausenden ein dramatisches Naturschauspiel zeigt: archaisch, wild und ergreifend.
Die Serengeti stellt ein weltweit einmaliges Ökosystem dar. Hier beeindruckt nicht nur eine schier endlose Savanne oder die Vulkanwelt des Unesco-Weltnaturerbes – hier findet auch jährlich eine der letzten großen Tierwanderungen statt. Hunderttausende von Gnus, Zebras und Antilopen unternehmen ihren kreisförmigen Zug durch die Serengeti, Massai Mara und Ngorongoro: stets auf denselben Routen und gezwungen, größte Hindernisse zu überwinden.

50 Jahre nach Bernhard Grzimeks Oscar-gekröntem Film “Serengeti darf nicht sterben”, hat der renommierte Tierfilmer und Zoologe Reinhard Radke „nachgeschaut“, was in der langen Zeit seither in der Serengeti geschehen ist. Radke erzählt in seiner Dokumentation von der einzigartigen Tierwanderung durch das größtenteils in Tansania gelegene Serengeti-Gebiet: Fast zwei Millionen Huftiere bewegen sich Jahr für Jahr zwischen Regenzeit und Dürre durch die 30.000 Quadratkilometer umfassende Savannenregion. Der ruhige Erzählrhythmus und die Zeitlupenkamera machen die Dokumentation zu einem meditativen Erlebnis.
„Es wird einem klar, warum es einen Kinofilm gebraucht hat, um der Einmaligkeit der Landschaft gerecht zu werden. Die Opulenz der Bilder lässt sich erst dank einer großen Leinwand auskosten. Weil „Serengeti“ fürs Kino gemacht wurde, kann er sich auch seinen ruhigen Erzählrhythmus erlauben. Im Fernsehen ist das kaum möglich, weil die Programmstrategen befürchten, die Zuschauer zappten weg, wenn es an oberflächlichen Reizen mangelt.“ (Reinhard Radke)

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[u][i]Berlinale – Gewinner 2011 „Nader und Simin“[/i] [/u]

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Sonntag, den 11. September, um 20 Uhr, sowie am Montag, den 12. September, um 20 Uhr noch einmal „Nader und Simin“ (Iran 2011, Originaltitel: Jodaeiye Nader az Simin) von Asghar Farhadi mit Leila Hatami, Peyman Moadi, Shahab Hosseini, Sareh Bayat, Sarina Farhadi, Babak Karimi, Ali-Asghar Shahbazi, Shirin Yazdanbakhsh (FSK: ab 12 – Länge: 123 min.)
Auf der Berlinale 2011 gewann das vielschichtige iranische Drama zu Recht den Goldenen Bären sowie zwei Silberne Bären und wurde von Presse wie Publikum euphorisch umjubelt.

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