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Professur für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht neu besetzt

Annette Guckelberger hat an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Rechtswissenschaften studiert und in Baden-Württemberg den juristischen Vorbereitungsdienst absolviert. 1994 legte sie das erste und 1997 das zweite Staatsexamen als eine der besten ihres Prüfungsjahrgangs ab. Seit ihrem einjährigen Studium an der Universität Fribourg (CH) widmet sie sich in besonderem Maße der Rechtsvergleichung. Nach mehrjähriger Mitarbeit an einem öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl an der Universität Tübingen promovierte sie 1996 über die „Vorwirkung von Gesetzen – Eine rechtsvergleichende Studie des deutschen und schweizerischen Rechts.“ Nach ihrem Referendariat wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Im Jahre 2003 verlieh ihr die Hochschule die venia legendi für die Fächer Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung.

Zahlreiche, auch rechtsvergleichende Publikationen weisen Annette Guckelberger als profunde Kennerin des Verwaltungs- und Prozessrechts, des Verfassungs- und Europarechts aus. Sie befasste sich unter anderem mit der Ausgestaltung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, den Regelungen über den Aufenthaltsstatus, Rechtsnachfolgeproblemen im Baurecht, dem Umgang mit Verwaltungsvorschriften, dem Zugang zu Verwaltungsinformationen und der wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen.

2004 veröffentlichte sie eine Studie über das Petitionsrecht zum Europäischen Parlament und das Beschwerderecht zum Europäischen Bürgerbeauftragten. Zu den Forschungsschwerpunkten von Frau Guckelberger gehören das Fachplanungs- und Umweltrecht, Kommunal- und Wirtschaftsverwaltungsrecht, das Verfassungs- und Verfahrensrecht sowie die Verwaltungsmodernisierung. Sie arbeitet an mehreren Kommentaren mit und möchte an der Universität des Saarlandes ihre Forschungen zu den genannten Themengebieten vertiefen.

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