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Gesundheits- und Sozialminister Josef Hecken: Heimaufsicht überprüft wegen Hitze verstärkt Senioreneinrichtungen

Gesundheits- und Sozialminister Josef Hecken: Heimaufsicht überprüft wegen Hitze verstärkt Senioreneinrichtungen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet. Ausreichend Flüssigkeit und Ruhe hilft bei Dauerhitze.

„Auch in diesem Jahr kontrolliert im Saarland angesichts der heißen Dauertemperaturen die Heimaufsicht des Gesundheitsministeriums wieder verstärkt Altenheime und Senioreneinrichtungen und überprüft, ob die Betreiber ihre Bewohner auf die hohen Temperaturen vorbereiten und für genügend Flüssigkeitszufuhr sorgen“, so Gesundheitsminister Josef Hecken.

„Die Hitze führt bei Senioren oft zur gefährlichen Austrocknung und Mangelernährung. Der hitzebedingte fehlende Appetit und die daraus resultierende geringe Nahrungsaufnahme kann für den ohnehin geschwächten Körper einen Abbau der eigenen Substanz bedeuten, da die Verluste über die Haut in der Wärme höher sind als normal“. Im vergangenen Jahr konnten bei Sonderkontrollen keine Beanstandungen in saarländischen Einrichtungen festgestellt werden.

Bei Temperaturen über 30 Grad ist Vorsicht geboten, denn bei vielen Menschen hält der Kreislauf diesen Anforderungen nicht mehr stand. Vor allem schwache und kranke Menschen sind bei Dauerhitze stark belastet. „Wir haben daher unsere Kontrollen verstärkt und werden bei heißer Witterung mit Stichproben unseren Beitrag leisten, dass Heimbewohner ordnungsgemäß untergebracht und ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Die ersten Kontrollprüfungen der Heimaufsicht in den vergangenen Tagen haben bislang keine Defizite erkennen lassen“.

Besonders wichtig bei den hochsommerlichen Temperaturen sei es, viel zu trinken: mindestens zwei Liter Mineralwasser, Schorlen, Früchtetees oder Säfte über den Tag verteilt, sind notwendig. Auf Alkohol und zuckerreiche Getränke sollte verzichtet werden. Wer tagsüber körperlich arbeiten muss, sollte pro Stunde zwei bis drei Gläser Flüssigkeit zu sich nehmen. Wichtig sei es, nachts und morgens zu lüften und niemals Kinder oder kranke Personen in einem in der Sonne geparkten Fahrzeug zurückzulassen. „Auch nicht, wenn man nur kurz dringende Einkäufe erledige“.

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