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FWG: Dienstwagenaffäre muss Konsequenzen haben

Die Freie Wählergemeinschaft St. Ingbert (FWG) fordert die beiden Kreisbeigeordneten Peter Nagel und Roland Engel auf, Konsequenzen aus ihrer Dienstwagenaffäre zu ziehen und Ihre politischen Mandate niederzulegen.

Laut Christian Haag, FWG-Fraktionschef im St. Ingberter Stadtrat und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des FWG-Kreisverbandes Saarpfalz, sei die Angelegenheit auch dann nicht hinnehmbar, wenn nach erstem Augenschein kein finanzieller Schaden für Dritte entstanden ist.
Allein der Imageschaden, der sowohl dem Wohlfahrtsverband DRK als auch der Kommunalpolitik durch solche Vorgänge entstehen, ist nach seiner Ansicht immens. Ehrenamtlich tätige Menschen – sowohl beim DRK als auch in der Kommunalpolitik – würden durch solche Vorgänge diskreditiert, so Haag.

Der St. Ingberter FWG-Politiker sagt: ‚Das Selbstverständnis, mit welchem die beiden Kreisbeigeordneten der von Ihnen praktizierten eigenen Vorteilsnahme gegenüber stehen, zeugt klar von einem fehlenden Unrechtsbewusstsein.’
Deshalb sieht er auch nur den Weg eines Selbstreinigungsprozesses der Kommunalpolitik: ‚Nagel und Engel müssen umgehend Ihre Mandate und politischen Ämter niederlegen, um weiteren Imageschaden abzuwenden.’

Nach Meinung der Freien Wähler sei es ansonsten nicht verwunderlich, dass immer mehr Bürger der Wahlurne fernblieben und die Politikverdrossenheit immer weiter anwachse.

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