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„Big Fish“ von Tim Burton in der Kinowerkstatt

Er ist wirklich einer der fantasievollsten Erzähler des Kinos: Regisseur Tim Burton „(Edwrad mit den Scherenhänden“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“). Mit seinem vorletzten Film „Big Fish“ schuf er nicht nur einen seiner bezauberndsten, sondern wohl auch einen seiner persönlichsten Filme. Das mag auch daran liegen, dass er erstmals Wirklichkeit und Märchen einander gegenüberstellt.

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von David Wallace. Er erzählt die Geschichte des Willi Bloom (Billy Crudup), der schon seit drei Jahren mit seinem Vater zerstritten ist. Er ist nach Paris geflohen und arbeitet dort als Nachrichtenredakteur. Er wird dabei täglich mit Fakten konfrontiert und kann so aus der Märchenwelt seines Vaters entfliehen. Der Vater (Albert
Finney) liebt es über alle Maßen Geschichten zu erzählen, die sich ausschließlich um ihn und seine merkwürdigsten Heldentaten drehen. Und das Schlimme ist, es sind immer wieder dieselben Geschichten. Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben, sein Sohn eilt mit seiner schwangeren französischen Frau (Marion Cotillon) an das Sterbebett, um einen letzten Versuch der Versöhnung zu unternehmen, weil er herausfinden will, wer dieser Edward Bloom wirklich ist.

Mit „Big Fish“ hat Tim Burton nicht nur einen Film gemacht, mit dem er zu seinen erzählerischen Ursprüngen zurückkehrt, sondern auch einen, der wie eine Parabel über das Filmemachen selbst gelesen werden kann.

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