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Unübersichtliche Verkehrssituation am Edeka-Markt

Eine Pressemitteilung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Siegfried Thiel zu dem Unfall am Aktiv-Markt in der Spieser Landstraße:

Am Freitag, dem 18. Dezember, ereignete sich in der Spieser Landstraße auf dem Zebrastreifen beim EDEKA-Aktivmarkt wieder ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin schwer verletzt wurde.

„Wieviel muss hier noch passieren, damit die Querschüsse gegen eine Verbesserung der unübersichtlichen Verkehrssituation beim Aktivmarkt aufhören und endlich die notwendigen baulichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden?“, fragt empört Siegfried Thiel, Sprecher der SPD-Stadtteilorganisation St. Ingbert-Nord. „Seit einem schweren Unfall mit letztendlich tödlichem Ausgang vor über 10 Jahren setzt sich unsere Organisation für eine Verbesserung der unfallträchtigen Verkehrssituation ein. Hoffnungsvolle Ansätze wurden immer wieder aus Gründen politischer Opportunität zunichte gemacht. Fast wäre auch der letzte Ansatz wieder in den Akten verschwunden. Es ist ausschließlich unserem hartnäckigen Nachharken zu verdanken, dass ein vom Landesamt für Straßenbau (LfS) in Auftrag gegebenes Verkehrsgutachten, das den Bau eines Doppelkreisels in der Spieser Landstraße vorsieht, öffentlich gemacht und vorbereitende Maßnahmen eingeleitet wurden“, so Thiel weiter.

Diejenigen, die für die bisherigen Verzögerungen verantwortlich seien, müssten sich fragen, ob nicht die drei folgenden schweren Verkehrsunfälle – davon einer wiederum mit tödlichem Ausgang – hätten vermieden werden können, wenn man rechtzeitig die notwendigen verkehrssichernden Maßnahmen getroffen hätte. Insbesondere ärgert sich Thiel über die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“. Deren Stadtratsfraktionsmitglied Adam Schmitt habe als damals zuständiger Beigeordneter mit zu verantworten, dass das Gutachten des LfS aus rein wahltaktischen Gründen unter Verschluss blieb. Später habe er die Kreisellösung befürwortet, gegen die sich seine Partei nach einem Bericht des Wochenspiegels vom 08. Dezember jetzt wieder ausspreche. Man vollführe einen gefährlichen Eiertanz ohne Rücksicht auf Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer, so Thiel. Er fordert deshalb alle in der Sache Verantwortlichen auf, endlich an einem Strang zu ziehen.

 

PM: Siegfried Thiel, SPD

Kommentare

  1. Thomas Schwaan

    Autofahrer sind dazu verpflichtet, sich einem Zebrastreifen vorsichtig zu nähern und bei Anwesenheit von Fußgängern anzuhalten. Des Weiteren befindet sich genau dieser Zebrastreifen in einer 30er Zone.

    Es lässt Rückschlüsse zu, wenn man es in dieser Konstellation trotzdem noch schafft, einen Menschen zu überfahren.

    Wenn Sie schon unbedingt was bauen wollen, dann eine Ampel. Ist billiger und bringt den gleichen Nutzen.

  2. Gerhard Kettner

    Den Ausführungen des Herrn Thiel, SPD kann muss man eigentlich nur zustimmen. Hier geht es darum, den Bürgern die eben ihre Einkäufe im dortigen EDEKA Markt tätigen „durch einen mit 2 Kreisverkehren“ verlangsamten Verkehrsfluss zu regeln. Ich konnte mich überzeugen, die Pläne sind fertig und sollten daher im Interesse aller Bürger und Bewohner des Mühlwaldviertels und der angrenzenden Straßen schnellstens umgesetzt werden. Flankiert wird diese Maßnahme durch eine Erhebung des Büros Habermehl u. Follmann sowie des Landesamtes für Straßenbau. Hier waren Experten am Werk und keine „Dilettanten“ wie schon so oft bei St. Ingberter Projekten der letzten Jahre.

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