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12 Plaketten für nachhaltiges Gärtnern verliehen

Auch in diesem Jahr fand wieder der St. Ingberter Gartenwettbewerb statt. Seit nunmehr sieben Jahren prämieren die Jurymitglieder dieses Wettbewerbs naturnahe Gärten in der Stadt. Die Grünflächen rund um Häuser sind ein wichtiger Rückzugsort

für Pflanzen und Tiere. Je naturnaher sie sind, desto besser leben dort Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. Bunte Wiesenblumen, heimische Sträucher und Bäume, die Regentonne, ein Gemüsebeet, ein Komposthaufen – diese und viele andere Maßnahmen sorgen dafür, dass sich Insekten im Garten wohlfühlen und einen gesunden Lebensraum erhalten. Daher lobt die Stadt St. Ingbert in Kooperation mit dem NABU St. Ingbert e.V., dem Garten- und Landschaftsbaubetrieb Wagner & Günther und der Biosphären-VHS St. Ingbert jährlich den Gartenwettbewerb aus. „Die Liste der Bewerber wird jedes Jahr länger, das zeigt, wie wichtig den Menschen naturnahe Gärten sind“, freut sich Claus Günther, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt. In diesem Jahr wurden zwölf Plaketten für naturnahes Gärtnern verliehen. Die feierliche Übergabe an die umweltbewussten Privatgärtner fand im Rahmen des Biosphärenmarktes Anfang Oktober im Kuppelsaal statt.

Mit dabei waren bei diesem wichtigen Thema auch Umweltministerin Petra Berg, Innenminister Reinhold Jost und Bürgermeisterin Nadine Backes. Umweltministerin Berg kommt gern nach St. Ingbert zum Gartenwettbewerb, den das Land finanziell fördert: „Die für die Wettbewerbsteilnahme geforderten Kriterien, wie naturgemäße Gestaltung und Pflege oder Verzicht auf Torf und Pestizide, sind auch Bestandteil unserer Saarländischen Biodiversitätsstrategie. Aktionen dieser Art helfen uns bei der Erreichung unserer Umwelt- und Artenschutz-Ziele. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Wettbewerbs übernehmen eine wichtige Vorbildfunktion. Das unterstützen wir gerne.“

Auch Innenminister Reinhold Jost ist begeisterter Anhänger der St. Ingberter Gartenplakette: „Selbst wenn ich als Innenminister beruflich weniger mit dem Thema ‚Gärten‘ konfrontiert bin, so ist es für mich persönlich eine wichtige Haltung, sich für mehr Grün und weniger Schotter in unseren Gärten und Wohnvierteln einzusetzen. Der ‚St. Ingberter Gartenwettbewerb‘ sorgt dafür, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger mit ihren Gärten auseinandersetzen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen. Ein wertvoller Beitrag für unser gemeinsames Miteinander!“

Bürgermeisterin Nadine Backes bestätigt: „Grüne, nachhaltige Gärten liegen uns als Biosphärenstadt besonders am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt nicht an den Schottergärten dieser Welt orientieren.“

Bis zum nächsten Gartenwettbewerb im Jahr 2023 ist es nicht mehr lange hin. Tipps und Infos zur Gestaltung nachhaltiger Grünflächen (Gärten, Vorgärten, Terrassen, Balkone usw.) sind zum Beispiel auf der Webseite der Stadt oder auf  www.tausende-gaerten.de zu finden.

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