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Freitag, 20. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 12 ℃ · Nachkirmes auf dem MarktplatzBunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertreten

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Die ersten beiden Tage des 22. Wettbewerbs um die St. Ingberter Pfanne vom 2. bis 8. September präsentieren Preise, Sport und Filme

Am Samstag, 2. September versucht der junge Comedian Christian Hirdes eine furiose „Anmache“. Während der Spießbürger „Something stupid“ nur von Robbie Williams kennt, den Vermieter anruft, wenn der Nachbar den Flur nicht putzt, und höchstens mal ausbricht, indem er das Schnitzel in die Hand und das Butterbrot ohne Tischgebet zu sich nimmt, ist der Künstler ständig damit beschäftigt, sich zu wundern. Und das Publikum darf es ihm gleichtun. Nach dem Prix Pantheon 2006 versucht Hirdes jetzt, auch die St. Ingberter Pfanne in seinen Trophäenschrank zu bekommen.

Anschließend kommen die „Drei glorreichen Vier“ auf die Bühne. Es werden persönliche Forschungsergebnisse vermittelt („Deutsche Frauen sind besser als ihr Ruf“), Flirttipps gegeben („Sag niemals Ehevertrag, weil Dich Deine Liebste sonst nicht mehr mag“), Geheimnisse ausgeplaudert („Ich denk beim Sex mit Dir an Angela Merkel“), realistische Selbsteinschätzungen vorgenommen („Es ist schon verdammt schwer treu zu sein, wenn man so gut aussieht wie ich“), unbequeme Wahrheiten formuliert („Kinder mit Fieber sind mir lieber“) und es wird sich auf ehrliche Weise mit all den Themen beschäftigt, die ein echter Mann so im Kopf hat: Frauen, Frauen und Frauen.

Nach „Fatihland“ entführt zum Schluss des ersten Wettbewerbstages Fatih Cevikkollu, ebenfalls Gewinner des diesjährigen Prix Pantheon. Seit Jahren schon ist er der Mann an Atze Schröders Seite in der TV-Comedy-Serie „Alles Atze“. Fatih spielt Murat, Atzes Aushilfe am Kiosk in Essen-Kray. In seinem ersten Solo “FATIHLAND” erlebt das Publikum einen Mix aus Stand-up-Comedy, Rap, Hip Hop und Lyrik. Alles mit dem Blick eines in Deutschland geborenen Türken und einer gehörigen Prise Selbstironie!

Am Sonntag, 3. September hetzen die drei Künstler der Visual-Comedy-Gruppe „Trifolie“ das Publikum mit dem bekannten Ruf „Avanti! Avanti!“ und führen durch die unglaubliche Welt des Sports, in der sich selbst ein Wasserballett vor Haifischen in Acht nehmen muss. Mit einem Hang zu absurden Situationen und überraschenden Pointen sowie einem Stil, der sich Elementen der Pantomime, der Clownerie und des Comicstrips bedient, überraschen und verblüffen Rolf Neuendorf, Axel Vandenabeele und Sven Stutzenberger das Publikum.

Barbara Dunkel und Wolf Giloi präsentieren anschließend ihre „EigenArten“. „Ein Musik-Kabarett-Abend, bei dem das Entlarven zum Reiz und das Entdecken zur Lust wird!“ meint Barbara Dunkel schmunzelnd. „Und ein Programm, das feinfühlig auch jene Zwischentöne ertastet, die im Alltag von Dur und Moll oft überhört werden!“ ergänzt ihr Partner Wolf Giloi. Chansons mal nachdenklich, mal witzig und ein jodelnder Pianist erwarten das Publikum.

Mit Thomas Nicolais Lebensbeichte „Director’s Cut – mein Leben als Film“ schließt der zweite Wettbewerbstag. Thomas Nicolai, dem breiten Publikum auch bekannt als „DER BLONDE EMIL“ und „PATRICK SCHLEIFER“, spielt in diesem Programm seine schwierigste Rolle: sich selbst! In voller Spielfilmlänge lässt der Künstler seine Kindheit in der DDR Revue passieren und zitiert dabei die gesamte Filmgeschichte. Den Soundtrack am Klavier liefert dazu sein Bühnenpartner Robert Neumann.

Auch in diesem Jahr werden für die Wettbewerbstage und die Preisverleihung feste Platzkarten in verschiedenen Preiskategorien angeboten. Die Preise im Vorverkauf werden dabei für das Abonnement – gültig für alle vier Wettbewerbsabende (2., 3., 5. und 6. September) und die Abschlussparty (8. September) 42 Euro für die Platzkategorie A, 35 Euro für Platzkategorie B und 27 Euro in der günstigsten Platzkategorie C betragen (jeweils inklusive Vorverkaufsgebühr). Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sind für 34, 27 und 22 Euro erhältlich.

Achtung! Karten für die einzelnen Veranstaltungstage sind erst ab Mittwoch, 16. August erhältlich zum Preis von 12, 10 oder 9 Euro erhältlich!

Vorverkauf und Postversand:
Karten zu allen Veranstaltungen gibt es beim Museum Sankt Ingbert (06894/13358), SR am Markt in Saarbrücken (0681-6021921), sowie mehr als 250 ProTicket-Vorverkaufsstellen in ganz Deutschland (www.proticket.de). Bestellungen auch tele-fonisch bei der ProTicket-Ticket-Hotline: 01803-776842 (9 Ct pro Minute), Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen auch beim Kulturamt St. Ingbert, Telefon 06894/13-358, Fax 06894/13-530, Email: kulturamt@st-ingbert.de

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