Nachrichten

Samstag, 21. Oktober 2017 · leichter Regen  leichter Regen bei 11 ℃ · Pilzwanderung in HasselNachkirmes auf dem MarktplatzBunter Nachmittag für SeniorInnen in der Oberwürzbachhalle

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Beigeordneter Adam Schmitt: Die FWG versucht, mit Populismus zu täuschen

Die Ursache laut FWG: Der EVS „stellte kürzlich den Bürgern der Mitgliedsgemeinden ein neues Gebührenmodell in Aussicht, bei der sich die Gebührenerhebung rein nach der Anzahl der Gefäßleerungen richten soll.“ Derzeit „schließe EVS alle Kommunen, die ihren Müll selbst einsammeln von der Neuerung aus. Seit 2006 gehört zu diesem Kreis auch St. Ingbert.“

Der zuständige Beigeordnete Adam Schmitt: „Hätte sich die FWG doch informiert! Blanker Populismus steht hinter dieser Aussage. Und nicht die Spur von Wissen um die Tatsachen. St. Ingbert ist in vollem Umfang Mitglied im EVS. Mit allen Rechten und Pflichten. Ein Sondervertrag regelt einzig, dass St. Ingbert den Müll selbst abfährt. Auf die Preisstrukturen, die der EVS mit seinen Mitgliedsgemeinden festlegt, hat diese Sondervereinbarung nicht den geringsten Einfluss.“ Schmitt betont weiter, dass es derzeit keinerlei Gründe gäbe, die Mitgliedschaft im EVS in Frage zu stellen: „Der EVS bewegt sich uns zu. Er hat endlich eingesehen, dass das Müllvolumen der saarländischen Haushalte verringert werden muss, um freie Entsorgungskapazitäten vermarkten zu können. Dies kommt dem Gebührenzahler zugute. Zu diesem Müllkonzept gehört auch die Errichtung von Wertstoffhöfen, die der EVS jetzt vorantreiben will. Dies liegt ganz auf der Linie von St Ingbert. St. Ingbert hat seit längerem einen gut genutzten Wertstoffhof. Dessen Angebot wird durch die engagierte Arbeit des Leiters des städtischen Betriebshofes ständig verbessert und nicht nur von St. Ingbertern genutzt. “

Schmitt empfiehlt der FWG, den Rats- und Ausschusssitzungen aufmerksamer zu folgen, statt in der Presse völlig falsche Behauptungen aufzustellen, die die Bürger verunsichern.

Auch der EVS reagierte auf die FWG-Falschmeldung: „Entgegen entsprechender Verlautbarungen der Freien Wählergemeinschaft in St. Ingbert können selbstverständlich auch die Kommunen vom künftigen Gebührensystem des EVS profitieren, die die Abfuhr des Abfalls über ihre kommunalen Fuhrparks selbst vornehmen. Auch die St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger haben die Chance, in Zukunft Geld zu sparen, sobald unsere Vorstellungen zur Umsetzung kommen“, so die EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker und Dr. Heribert Gisch.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017