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Verbraucherpreisniveau im Saarland seit 2000 im Durchschnitt um knapp acht Prozent gestiegen

Am deutlichsten wurden die Spielräume der Konsumenten durch die dramatische Entwicklung der Energiepreise eingeschränkt. Aber auch administrative Maßnahmen haben deutliche Belastungen für die Budgets der Verbraucher mit sich gebracht. Von Gewicht waren hierbei die Gesundheitsreform Anfang 2004, die mehrstufige Erhöhungen der Tabaksteuer sowie die ebenfalls mehrstufige so genannte Ökosteuer.

Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich die Haushaltsenergie mit einem Preisanstieg um 31,8 Prozent am stärksten verteuert. Die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren stiegen im Schnitt um insgesamt 30,7 Prozent an. Für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Gesundheitspflege mussten die Verbraucher im vergangenen Jahr im Schnitt ein Fünftel (19,8 %) mehr bezahlen als noch fünf Jahre zuvor. Der Teilindex für Verkehr erhöhte sich um 13,7 Prozent.

In den anderen Konsumbereichen verlief die Preisentwicklung unterdurchschnittlich. So stiegen die Wohnungsnettomieten, die im Schnitt gut ein Fünftel der Verbrauchsausgaben des zugrunde liegenden Warenkorbes ausmachen, seit dem Jahr 2000 lediglich um 1,5 Prozent an. Die Preise für Nachrichtenübermittlung gingen – vor allem wegen des rasanten Rückgangs der Gerätepreise – sogar um 5,7 Prozent zurück.

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