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„23 – nichts ist so wie es scheint“ und „Zwei kleine Helden“

Im Sommerpausenkino der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, läuft am Wochenende der Film „23“ von Hans Christian Schmid, am Freitag, de 11. August, um 19 und 21.45 Uhr, am Samstag, den 12. August, um 21 + 23 Uhr Uhr, sowie am Sonntag und Montag, um 20 Uhr. „23 – nichts ist so wie es scheint“ ist die filmische Umsetzung einer wahren Begebenheit, die im Buch „23 – Die Geschichte des Hackers Karl Koch“ geschildert wird.
Nach dem spektakulären KGB-Hack, bei dem in den 1980er-Jahren eine Gruppe junger westdeutscher Hacker aufgrund Spionage-Tätigkeiten für den KGB verhaftet wurde, beschäftigte man sich in der deutschsprachigen Literatur viel mit diesem Fall; mit dem Film „23 – Nichts ist so wie es scheint“ stand jedoch erstmals die Figur des dem Chaos Computer Club (CCC) nahen 19-jährigen Hackers Karl Koch aus Hannover im Vordergrund. Der 19-jährige Karl Koch findet die Welt um sich herum bedrohlich und in Unordnung. Inspiriert von der fiktiven Romanfigur Hagbard Celine macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen politischer und wirtschaftlicher Macht und entdeckt Zeichen, wie etwa die 23, die ihn an eine weltweite Verschwörung glauben lassen.

Bei einem Treffen mit Hackern lernt er den Schüler David kennen. David und Karl gelingt es, das damals erst entstehende globale Datennetz auszutricksen. Im Glauben an die Gerechtigkeit werden sie zu Spionen für den KGB.

23 – NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT basiert auf einer authentischen Geschichte: In den 80er Jahren arbeitete der Hacker Karl Koch eine Zeit lang für den KGB, landete in den Fängen des Bundeskriminalamtes und verschwand am 23. Mai 1989. Einen Tag später fand man Kochs Leiche. Die Umstände seines Todes wurden nie geklärt.
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Für die jüngeren Zuschauer (ab 6 Jahren) läuft im Sommerpausenkino am Freitag, den 11. August, um 16 Uhr, sowie am Samstag, den 12. August, um 19 Uhr der Film „Zwei kleine Helden“ (Schweden 2002): Der 10-jährige Marcello hat es nicht leicht. Sein Vater möchte aus ihm einen Profifußballer machen, doch Marcello schießt meistens am Tor vorbei. Seine Mutter wünscht sich, dass aus ihrem Kind ein Priester wird und steckt Marcello vorsorglich schon einmal in den Kirchenchor. Doch Marcello kann auch nicht singen. Sein Traum ist es, hoch über die Dächer seiner Heimatstadt zu fliegen. Wäre da nur nicht seine Höhenangst.
Marcello ist ratlos und wendet sich an Jesus, und sofort schickt der Himmel Hilfe: Fatima, eine neue, muslimische Mitschülerin. Mit ihr ändert sich alles. Fatima ist selbstbewusst und eine großartige Fußballerin. Aber auch Fatima hat Probleme. Ihre älteren Brüder wollen ihr das Fußballspielen verbieten. Doch zusammen lassen sich die beiden kleinen Helden jetzt nicht mehr unterkriegen…

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017