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SPD: Offener Brief an den Beigeordneten der Stadt St. Ingbert Herrn Jürgen Schmidt.

Sehr geehrter Herr Beigeordneter Jürgen Schmitt.

Zuerst die Frage. Warum verabschiedet sich der Sozialausschuss und der Runde Tisch Familie von der Beantwortung von Fragen, die unmittelbar die Sicherheit der Kinder betreffen?

Erläuterung: Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion (Christa Wagner und Klaus Bian-Rosa) hatten vor Jahren in Zusammenarbeit mit den Kontaktpolizisten des Polizeireviers St. Ingbert, dem Leiter des Verkehrsamtes, Herrn Matuscheck, mit Mitarbeitern der RSW und dem Schulleiter des Leibnitz-Gymnasiums erreicht, dass in der 4. Klasse ein Schulbustraining eingeführt wurde.
Vorangegangen waren Unfälle (z.B. Mitschleifen eines Kindes nach dem Aussteigen aus dem Schulbus) oder Rempeleien und Verletzungen in den Bussen. Leidtragende waren in diesen Fällen meist die Fünftklässler, die weiterführende Schulen besuchen und erstmals die Schulbusse benutzen mussten.
Nach der Einführung des Trainings hatte sich die Situation wesentlich entschärft.

Die Ankündigung, dass ab sofort das Schulbustraining in die 5. Klassen verlegt werden soll, hatte die SPD-Fraktion veranlasst, nach der neuen Konzeption zu fragen.

Dass sich nun der für Verkehrsfragen zuständige Beigeordnete Adam Schmitt über diese Fragestellung ärgert, ist verständlich. Schließlich hat er, wie so oft, in den Verhandlungen mit der RSW und der Landesregierung nichts erreicht.

Dass aber Sie, Herr Jürgen Schmidt, zu diesen Problemen nichts sagen, wundert uns sehr.

Wollen Sie sich wirklich von diesen für Familien und Schulen wichtigen Fragen und Entscheidung verabschieden?

Wollen Sie das Risiko eingehen, dass die Fünftklässler nach dem Schulwechsel wieder vermeidbaren Gefahren ausgesetzt werden?

Sollte nach den Schulschließungen nicht überlegt werden, ob das Schulbustraining nicht bereits in der 1. Klasse stattfinden und in der 4. Klasse wiederholt werden muss?

Warum wird dieses Thema nicht am Runden Tisch Familie diskutiert?

Ist es richtig, dass die Sicherheit der Schüler in den Schulbussen, wie der grüne Beigeordnete Adam Schmitt in der SZ. mitteilte, auf die Eltern verlagert wird?
Der Herr Beigeordnete Adam Schmitt gab dort an, die Eltern könnten zu Schuljahresbeginn in einer kostenlosen Schulbusfahrt mit Ihren Kindern die Strecke abfahren.

Wie sieht das neue Konzept Schulbustraining für Fünftklässler aus?

Herr Jürgen Schmidt, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler ist wichtig genug, dass Sie die Frage nach dem Konzept beantworten.

Wir, die SPD- Fraktion im Stadtrat St. Ingbert und bestimmt auch die Eltern erwarten eine baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Bian-Rosa
Stellvertr. Fraktionsvorsitzender

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1865–2017