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„Das erste Mal“ und „Die Axt“ in der Kinowerkstatt

„Das erste Mal“ in der Kinowerkstatt
Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Wochenende, am Freitag, den 25. August, um 19 Uhr, sowie am Montag, den 28. August, um 20 Uhr den Spielfilm „Das erste Mal“ ( Deutschland 1996) von Connie Walther, mit Lavinia Wilson, Benno Fürmann.
Alle reden vom „ersten Mal“, aber die 15-jährige Fili kann – noch – nicht mitreden. Sie schwärmt für den amerikanischen Schauspieler Jonny Depp, der ausgerechnet erfahrene Frauen bevorzugt. Deshalb steht für sie fest, dass sie endlich sexuelle Erfahrungen braucht. Sie beschließt, das „erste Mal“ bis zu den Sommerferien hinter sich zu bringen. Natürlich wegen Jonny. So macht sie sich denn auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten. Doch das gestaltet sich schwieriger gestaltet als erwartet…

Regisseurin Connie Walther, geb. 1962, hat an der Berliner Filmhochschule DFFB studiert und mehrere Jahre als Regieassistentin gearbeitet. Für ihren Spielfilm „Hauptsache Leben“ mit Renée Soutendijk als eine Frau, die mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird, wurde sie im letzten Jahr mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Connie Walther: „‘Das erste Mal‘ ist mein erster langer Spielfilm. Die Grundidee, eine Geschichte über ein junges Mädchen, das erste sexuelle Erfahrungen macht, stand schon sehr früh fest. Das Thema interessierte mich seit langem, denn es ist wie kaum ein anderes umgeben von Ängsten und Vorurteilen auf der einen und hohen Erwartungen und Mythen auf der anderen Seite. Ich befragte Hunderte von Mädchen zu ihrem ‚ersten Mal‘, weil ich herausfinden wollte, ob das, was die Mädchen heute denken, noch in irgendeiner Weise etwas zu tun hat mit meinen eigenen Erinnerungen und mit der Geschichte, die mir vorschwebte.“

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Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 25. August, um 21.45 Uhr, sowie am Samstag, um 21 Uhr und am Sonntag um 20 Uhr „Die Axt“ (Frankreich 1990) von Constantin Costa-Gavras mit José Garcia, Karin Viard, Ulrich Tukur.
Die Lügen des Kapitalismus und ihre Folgen für den Menschen sind zentrales Thema in Costa-Gavras‘ Film, der in Deutschland nie in die Kinos kam. Um wieder einen Job als Ingenieur zu kriegen, greift Bruno (grandios: José Garcia), Mitte 40 und seit zwei Jahren arbeitslos, zum einzigen Mittel, das ihm das System nach seiner Meinung bietet…
15 Jahre lang war Bruno ein pflichtbewusster und loyaler Angestellter in einer Papierfabrik, doch im Zuge einer Umstrukturierung in der Firma verliert er seinen Job. Zuerst zweifelt er nicht daran, mit seiner Qualifikation und Erfahrung schnell eine neue Stelle zu finden. Doch nach zwei Jahren erfolgloser Suche werden die Geldnöte und die Verzweiflung des eigentlich so zufriedenen Familienmenschen Bruno übermächtig. Überzeugt davon, dass er jeden Job bekommen würde, wenn nur die Konkurrenz nicht wäre, entwickelt Bruno einen teuflischen Plan..

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