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Der Parasit beherrscht die Kunst des Glücks





Gute Komödien, die aktuelle Zustände ebenso treffend wie humorvoll wiedergeben, sind rar. Doch unversehens findet man ein 200 Jahre altes Lustspiel, das ganz diesen Kriterien entspricht: Friedrich Schillers „Der Parasit“, ein amüsantes Kabinettstück über Machtpoker und Intrigen, das am Donnerstag, 21. September auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle zu sehen sein wird.

Zimperlich ist er nicht, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht, der berechnende Karrierist Selicour. Dreierlei beherrscht er perfekt: Leute um den Finger wickeln, mit geschwollenen Reden eigene Inkompetenz geschickt verbergen und die Gunst seines neuen Vorgesetzten, des Ministers Narbonne, mit Schmeicheleien, dreisten Lügen und Unterwürfigkeit zu erschleichen, um auf der Karriereleiter aufzusteigen. Auf der Strecke bleiben die redlichen und sachverständigen Mitarbeiter, die sich am Ende mit einer gerissenen Intrige zu rächen verstehen.

Auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle spielen unter anderem Wolfgang Grindemann, Dietmar Pröll, Christa Dubbert, Michael Schories, Christine Kättner, Kristina Sahlin und Björn Lüling. Klaus Nierhoff, bekannt als Christian Brenner aus der ARD-Serie „Lindenstraße“, spielt die Rolle des Ministers Narbonne.

Karten zu der Veranstaltung am Donnerstag 21. September, 19.30 Uhr gibt es zum Preis von 16 Euro (ermäßigt 14 Euro) im Vorverkauf in St. Ingbert bei der Buchhandlung Friedrich, bei Tabak Bennung und beim Kulturamt, Am Markt 7, Zimmer 203, Telefon 06894/13521. An der Abendkasse kosten die Karten 18 Euro, ermäßigt 16 Euro.

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