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Diskussion um Müllgebühren: Umweltminister Mörsdorf unterstützt Position von Lebach und St. Wendel

“Der Weg, den beide Städte gehen, um Anreize zur Müllvermeidung zu setzen, ist richtig und gesetzeskonform und hat meine ausdrückliche Sympathie“, so der Minister. „Dagegen kann ich mich mit den Überlegungen des EVS, Städte wie St. Wendel und Lebach über einen einwohnerbezogenen Grundbeitrag stärker zur Kasse zu bitten, nicht anfreunden.“ Damit, so Mörsdorf, würden die Bemühungen zur Müllvermeidung konterkariert. Die Beispiele Lebach und St. Wendel zeigten in eindrucksvoller Weise, wie durch vergleichsweise einfache Maßnahmen wirksam Anreize gesetzt werden könnten, das Müllaufkommen zu reduzieren, so der Minister. Sowohl Lebach, wie seit Beginn des Jahres auch die Kreisstadt St. Wendel, verwiegen den Abfall und erheben auf diese Weise eine gewichtsbezogene Gebühr. Die Bürger können durch sorgfältige Abfalltrennung und Abfallvermeidung daher bares Geld sparen; außerdem gehen auf diese Weise die Restmüllmengen deutlich zurück.

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