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Die Litanei des Lichts

Farbe, Bewegung und Raum sind die Elemente, die der 1964 in Lauchhammer bei Dresden geborene Künstler um das Thema Licht gruppiert. Abstrakt und dennoch leicht verständlich schuf er ein Abbild des Universums, gefiltert durch die eigene subjektive Wahrnehmung. Dass dabei auch Aspekte der Physik mit ins Spiel kommen, ist eher Methode als Ziel.

Besonders das Spektrum des Lichts hat Jochen Rohde inspiriert. Vor rund zehn Jahren richtete sich durch den Austausch mit Forschern des Fraunhofer Instituts sein Interesse auf die Probleme des Farbspektrums. Mit nahezu wissenschaftlicher Besessenheit richtet Jochen Rohde sein Augenmerk seitdem mit physikalischen Schwingungen und Frequenzen, mit Beziehungen und Parallelen von Erscheinungen und Vorgänge im kosmischen wie im mikroskopischen Bereich. Trotzdem sind die Bilder des sächsischen Künstlers alles andere als kopflastig. Vielmehr sprechen sie die emotionalen Ebenen unseres Unterbewusstseins an, verblüffen aber auch durch eine bemerkenswerte Ästhetik.

Jochen Rohde machte zunächst eine Lehre als Porzellanmaler bei der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen, bevor er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Akademie der schönen Künste im polnischen Krakau studierte. Seit 1993 arbeitet er als freischaffender Maler und lebt seit 2001 in einem denkmalgeschützten Dreiseithof in Lommatzsch. Ausstellungen führten ihn neben zahlreichen Städten in Deutschland unter anderem auch nach Luxemburg, Schweden, Frankreich, Belgien und in die USA.

Jochen Rohde: Metamorphosen einer Idee – Malerei; Rathausgalerie St. Ingbert; vom 19. September bis 3. November, geöffnet Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr; weitere Informationen unter Telefon 06894/13519.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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