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Traditioneller Schnatgang entlang Altstadter Grenzen

Fernstecher und festes Schuhwerk sind zweckmäßig für die Teilnahme am „Schnatgang“, der am Montag, 18. September, in Altstadt stattfindet. Unter dieser Bezeichnung zu verstehen ist nichts anderes als eine Begehung der Gemarkungsgrenze unter unterschiedlichen Gesichtspunkten: Geschichte und Geschichten, Kultur und Besonderheiten der Natur stehen dabei im Blickpunkt.

„Solche ‚Schnatgänge‘ wurden in früheren Zeiten in regelmäßigen Abständen durchgeführt, um eventuelle Grenzfrevel oder natürliche Schäden an Grenzzeichen erkennen zu können. Diese Ortstermine fanden im Frühjahr und im Herbst statt, wenn die saisonalbedingte spärliche Vegetation das Aufsuchen von Grenzmarkierungen eben erleichterte“, skizziert Martin Baus vom Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises, der die naturkundlich-lokalhistorische Exkursion leiten wird. Diese findet, in Zusammenarbiet mit der Altstadter Naturschutzbund und der örtlichen Volkshochschule, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Umweltforum“ statt, die unter der Regie des Saarpfalz-Kreises steht. Die Altstadter Grenze zu Niederbexbach und Kleinottweiler soll im Verlauf der etwa zweistündigen Wanderung unter die Lupe genommen werden, wobei auch ökologisch bedeutsame Abschnitte der Feilbachaue in Augenschein genommen werden.

Ausgangspunkt ist um 17.30 Uhr am Weiher der Woogsacker Mühle. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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