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Umweltministerium hat kräftig Strom gespart – Umweltminister Mörsdorf: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“

„Wir haben besonders bei den Dienstfahrten und beim Stromverbrauch schöne Einsparerfolge erzielt“, freut sich Umweltminister Stefan Mörsdorf. „So haben wir 2004 10 000 Kilowattstunden weniger verbraucht als 2003. Das ist eine Einsparung von rund dreieinhalb Prozent.“ Die eingesparte Strommenge entspricht der Stromproduktion von zehn durchschnittlich großen Fotovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern. Dadurch bleiben der Umwelt sechs Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid erspart. „Energiesparen und effizienter Umgang gerade mit einer Edelenergie wie Strom müssen endlich das gleiche Gewicht erhalten wie der Ausbau der erneuerbaren Energien“, betont der Minister. Möglich wurde der Einsparerfolg durch ein konsequentes Umweltmanagement und ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Grundlage dafür ist eine sorgfältige Verbrauchsanalyse gewesen, die ein Sparpotenzial von fast 80 000 Kilowattstunden aufzeigte. Zug um Zug werden die darin angeführten Maßnahmen nun umgesetzt. Lüftung und Heizung spumpen werden nun effizienter gesteuert; an der Klimaanlage wurden technische Änderungen vorgenommen. Auch bei den Dienstfahrten hat das Ministerium gespart: Die bei Dienstfahrten mit dem Pkw zurückgelegte Strecke ging 2004 um 15 Prozent gegenüber 2003 zurück. Auch der Durchschnittsverbrauch der Dienstfahrzeuge konnte auf jetzt noch 7,8 Liter je 100 Kilometer verringert werden. Neben sparsamen Dieselfahrzeugen hilft seit Anfang 2006 ein Erdgasfahrzeug dabei, die Kohlendioxidemissionen weiter zu verringern. Ein verbrauchsarmes Hybridfahrzeug gehört bereits seit einem Jahr zur Dienstwagenflotte. Mehr als erreicht hat das Umweltministerium sein selbst gestecktes Ziel, den Anteil an Recyclingpapier auf mindestens 90 Prozent zu steigern. 2004 lag diese Quote bei über 99 Prozent! Damit wird im Umweltministerium praktisch ausschließlich Recyclingpapier eingesetzt. Mit dem bisher Erreichten gibt Umweltminister Stefan Mörsdorf sich indes nicht zufrieden. „Wir wollen beim Strom beis pielsweise noch weitere 20 000 Kilowattstunden einsparen.“ Die Umwelterklärung 2005 enthält die Daten aus den Jahren 2002 bis 2004. Sie wurde Ende vergangenen Jahres durch einen unabhängigen Gutachter bestätigt („validiert“). Damit hat das Umweltministerium ein validiertes Umweltmanagementsystem nach der so genannten EMAS II-Verordnung der Europäischen Union. Nähere Informationen zum Umweltmanagementsystem im saarländischen Umweltministerium erhalten Sie beim Umweltbeauftragten Joachim Heinz (Tel. 06 81/5 01-47 16) und beim Umweltmanagementvertreter Martin von Hohnhorst (Tel. 06 81/5 01-46 90).

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