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Sabotage des 7. Bank 1 Saar Mountainbike Marathons

Die Vorbereitung der Strecke durch den Radsportclub St. Ingbert begann schon am 30.08.06. Die Strecke mußte markiert und abgesperrt werden. Es mussten Ordner- und Servicepunkte festgelegt werden. Die Strecke mußte von Gegenständen gesäubert werden.
Von Beginn an waren Unbekannte am Werk, die durch Entfernen und Verändern der Kreidemarkierungen und durch Verändern der gespannten Flatterbänder die Streckenführung unkenntlich machten oder sogar veränderten. Es wurden ganze Baumstämme und Spaltholz auf die Strecke verbracht, die von der Streckenkontrolle wieder entfernt werden mußten. Weiterhin wurden Schilder gestohlen und auch welche zerstört. Diese Vorgehensweise der unbekannten Täter verursachte nicht nur Sachschaden, sondern es waren auch viele zusätzliche Arbeitsstunden notwendig, um alles wieder in Ordnung zu bringen.

Insbesondere wurden die Örtlichkeiten:

– St. Ingbert-Oberwürzbach Im Langen Tal
– St. Ingbert-Hassel Am Eisenwald, Triebscheider Hof, Am Füllenbusch
– St. Ingbert, Hochscheid

von den Tätern heimgesucht.

Aus der schlechten Erfahrung der vorangegangenen Tagen heraus, war am Renntag schon ab 05:30 Uhr die Streckenkontrolle mit drei Fahrzeugen unterwegs. Deshalb konnte die Strecke bis zum Rennbeginn um 09:00 Uhr in Ordnung gebracht und gehalten werden. Trotz aller Bemühungen gelang es Unbekannten Tätern im Bereich St. Ingbert-Oberwürzbach, Im Langen Tal, Gegenstände auf die Rennstrecke zu verbringen. Als die Spitzengruppe der Profifahrer, gegen 09:20 Uhr, diese Örtlichkeit passierten kam es zu äußerst gefährlichen Situationen. Laut Schilderung eines Rennfahrers befanden sich im Verlauf einer langgezogenen Schotterabfahrt, aus Richtung Hochscheid kommend, auf der bis zu 60 Km/h gefahren wird, in einer dortigen S-Kurve unvermittelt Baumstämme und Spaltholzstücke auf der Rennstrecke. Diese waren seiner Meinung nach absichtlich so plaziert, dass die Rennfahrer sie extrem spät sahen und dann unvermittelt von der Ideallinie abweichen mußten. Die aufgezwungene Fahrlinie führte auf einen großen Felsbrocken zu, der auf dem Weg lag und erst wenige Meter vorher zu sehen war. Nur dem Können der Profifahrer war es zu verdanken, dass keiner ernstlich stürzte und sich schwer verletzte. Trotzdem war eine Notbremsung und ein Ausweichen in den Graben oder ins Gebüsch nicht zu verhindern. Die Hindernisse wurden, aufgrund der Mitteilungen der Rennfahrer am nächsten Ordnerpunkt, sofort beseitigt. Die nachfolgenden Hobbyfahrer konnten die Örtlichkeit somit gefahrlos passieren. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung ist eingeleitet. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion St. Ingbert, Tel. 06894–1090

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