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Sanierung und Neuorganisation der „Alten Schmelz“ geht weiter

Die Wohnungsbaugenossenschaft Albrecht Herold – Alte Schmelz – eG, St. Ingbert, setzt die umfangreiche „Sanierung und Neuorganisation“ in der historischen Werkssiedlung „Alte Schmelz“ fort. Finanzstaatssekretär Gerhard Wack übergibt hierzu heute dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Wohnungsbaugenossenschaft, Herrn Landtagspräsident a. D. Albrecht Herold, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt St. Ingbert, Herrn Georg Jung, einen Bewilligungsbescheid über eine Modernisierungszuwendung in Höhe von 200.000 Euro. Die Bereitstellung der Förderung dient der Teilfinanzierung von Modernisierungsmaßnahmen, die bei einem Kostenaufwand von rund 1,3 Mio. Euro liegen.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den 9. und 10. Bauabschnitt des über mehrere Jahre gestreckten Projekts. Wie in der Vergangenheit sollen an den Gebäuden die Arbeiten als denkmalgerechte Sanierung zur Ausführung gelangen. Die vorgesehenen Veränderungen bewirken eine nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswertes der Wohngebäude und eine Verbesserung der Wohnverhältnisse. Insgesamt entstehen 10 neue Wohnungen in einer Größe von 52 bis 94 m², bei deren Modernisierung insbesondere auch die Senkung der Energiekosten im Mittelpunkt steht.

Durch die Förderung werden die Wohnungen nach erfolgter Modernisierung in der Belegung gebunden. Dies bedeutet: sie werden künftig nur Haushalten zur Verfügung stehen, die eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten, weshalb die Miete auf relativ niedrigem Niveau festgelegt wird.

Gerhard Wack weist darauf hin, dass diese Förderung nicht zuletzt auch der heimischen Bauwirtschaft dient. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung stellen Investitionen in den Wohnungsbestand eine zunehmend wichtigere Rolle dar. Dort steht eine Revitalisierung und soziale Restrukturierung gewachsener Wohngebiete im Mittelpunkt“, so der Staatssekretär.

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