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Lebensmittelkontrolleure bildeten sich fort

In der AG arbeiten alle Amtstierärzte des Saarlandes mit. Dr. Dagmar Emmert, Amtsleiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Saarpfalz-Kreis, organisierte die ganztägige Fortbildung vor Ort. Dominik Hunsicker vom Landkreistag begrüßte die nahezu 50 Teilnehmer, zu denen die Lebensmittelkontrolleure und Amtstierärzte des Saarlandes zählten. Dr. Peter Fey nahm als Vertreter des Ministeriums für Justiz, Gesundheit und Verbraucherschutz an der Tagung teil, deren Agenda praxisorientierte Themen bot.

Themen am Vormittag waren neben einer umfangreichen Einführung in die Änderungen des Lebensmittelrechtes auf Europäischer Ebene von Dr. Jürgen Engel, Amtsleiter des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen beim Stadtverband Saarbrücken, auch der Vortrag *Qualitätssicherung in der Großbäckerei“ von Elke Mohr, Lebensmittelkontrolleurin i. A. beim Saarpfalz-Kreis. Die Teilnehmer erhielten die neuesten Informationen über die Optimierung der für die Lebensmittelbetriebe vorgeschriebenen Eigenkontrolle durch Schnelltests, die es ermöglichen, den Reinigungserfolg im Betrieb unmittelbar zu überprüfen. Die Nachmittagssektion wurde von Dr. Arnold Ludes, Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landkreis Neunkirchen eröffnet. Er referierte über die nach EU-Recht erlaubten Vermarktungswege für Wildbret, welches in heimischen Wäldern geschossen wird. Zwei Referate zu den Themen *Qualitätssicherung im Landesuntersuchungsamt“ sowie über die *Mikrobiologische Untersuchung von Speiseeis“ wurden von Dr. Eva Emschermann und Dr. Christa Ecker, beide beschäftigt beim Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbrauchschutz in Saarbrücken gehalten und rundeten das Tagesprogramm statt. Zum Abschluss dankte Landrat Clemens Lindemann den Teilnehmern: *Insbesondere durch die zunehmenden Lebensmittelskandale und europaweiten Absatzwege sind Fortbildungen im Bereich Verbraucherschutz wichtiger denn je. Ich freue mich, dass das zentrale Angebot intensiv genutzt wird und so die Neuerungen aktuell in ihre Arbeit einfließen können.“

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