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Makabre SMS

Die Polizei in Zweibrücken setzte sich sofort mit den Kollegen in St. Ingbert in Verbindung. Diese suchten auch umgehend die Anschrift des vermeintlich Getöteten auf.

An seinem Haus angekommen klingelte die Polizei zunächst über einen längeren Zeitraum. Obwohl in der Wohnung leise Musikgeräusche und Fußgetrampel wahrzunehmen waren, öffnete niemand. Als man gegen die Rolläden klopfte, wurde dann auch noch die Musik ausgeschaltet. Daraufhin rief man im Haus an. Das Telefon wurde zwar abgehoben, allerdings hörte man über einen längeren Zeitraum lediglich eine Stimme und ein Rauschen im Hintergrund. Nach etwa einer Minute wurde das Gespräch dann beendet.

Als die Beamten vor dem Haus, welche aufgrund der Geschehnisse nun davon ausgehen mussten, dass tatsächlich eine Straftat geschehen ist, gerade überlegten die Eingangstür aufzubrechen, öffnete eine männliche Person im ersten Stock ein Fenster. Es handelte sich um den angeblich ermordeten Ehemann, welcher die Polizisten anschließend in die Wohnung bat.

In der Wohnung konnte dann in Erfahrung gebracht werden, dass die SMS von der Ehefrau des angeblich Verstorbenen geschrieben wurde. Deren Ehemann wollte am Abend auf einer Feier gehen, was sie allerdings nicht erlaubte. Als Grund, warum ihr Mann nicht auf der Party erschien, schrieb sie dem Bekannten ihres Ehemannes die SMS.

Gegen die Frau wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017