Nachrichten

Montag, 18. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 2 ℃ · Star Wars: Die letzten Jedi 3DWeihnachtsfeier der Bergkapelle in der RohrbachhalleX-Mas Special: Night of the DJs im Eventhaus

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

SMOKE und ULTRANOVA

SMOKE
Alle reden vom Rauchen – die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt den passenden Film dazu: SMOKE nach dem Buch von Paul Auster, Regie: Wayne Wang und Paul Auster nach seiner Erzählung „Auggie Wren’s Christmas Story“ mit William Hurt, Harvey Keitel, Stockard Channing, Harold Perrineau jr., Forest Whitaker u.a. läuft in der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49, am Freitag, den 29. September, um 19.00 Uhr, am Samstag, den 30. September, um 23 Uhr, sowie am Montag, den 2. Oktober, um 20 Uhr. Brooklyn 1990. Ein Tabakladen an der Ecke, der von vielen Menschen aufgesucht wird, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch einige Begegnungen verändern das Leben der anderen: Der Inhaber macht seit 14 Jahren an jedem Tag zur selben Tageszeit vor der Tür seines Ladens ein Foto. Eine Papiertüte, in der sich 5000 Dollar befinden, wandert auf geheimnisvolle Weise von Hand zu Hand. Ein Romanautor kann nichts mehr schreiben, nachdem seine Frau auf der Straße Opfer eines sinnlosen Gewaltaktes wurde. Ein schwarzer Jugendlicher gibt sich bei jeder Begegnung als ein anderer aus. Ein Mann, der versehentlich die Frau getötet hat, die er liebte, flieht vor seiner Vergangenheit und versucht, ein neues Leben anzufangen. Eine Frau kehrt nach vielen Jahren zu ihrem ehemaligen Freund zurück und eröffnet ihm, dass sie eine gemeinsame Tochter haben, die nun in Schwierigkeiten steckt.
„Smoke war der Hit auf der Berlinale 1995 und erhielt den Silbernen Bären. Mit leichter Hand inszeniert Wayne Wang ein märchenhaftes und glänzend besetztes Stimmungsbild über das New York von heute – mit lakonischen und tiefgründigen Dialogen.“

ULTRANOVA
Noch einmal ist ULTRANOVA (Belgien / Frankreich 2004) von Bouli Lanners zu sehen, und zwar am Freitag, den 29. September, um 21.45 Uhr, sowie am Sonntag, den 1. Oktober, um 20 Uhr. In ULTRANOVA gibt es Dinge und Vorgänge, die können das Leben mal eben verändern. Explodierende Airbags zum Beispiel. Man muss sie nur als „Zeichen“ und nicht als Fabrikations-Fehler zu lesen wissen. Und: Man muss daran glauben. Eine Supernova bezeichnet den Tod eines Planeten durch einen Knall, es macht Bumm und der Stern hört auf zu existieren. Auch in Ultranova explodiert hin und wieder etwas, zumeist Airbags, die ohne Grund ein seltsames Eigenleben entwickeln. An sich kein größeres Unglück, sondern eine kleine technische Panne, eine Unvorhersehbarkeit. Doch in Bouli Lanners Debütfilm, der im vergangenen Jahr mit großem Erfolg in der Panorama-Sektion der Berlinale lief, deuten die Hauptpersonen das als ein Zeichen, dass sie sich auf einem falschen Weg oder – wenn man beim Bild der Planeten bleiben will – auf der falschen Umlaufbahn befinden.“Ultranova“ erhielt auf dem bedeutenden Filmfestival in San Sebastian sowohl den Hauptpreis der Internationalen Jury als auch den Preis der FIPRESCI, des internationalen Kritikerverbandes.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017