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Bericht über Sitzung der Kreispolizeibehörde und Veterinärwesen / SPK

Personell unterstützt durch die Homburger Feuerwehr und das Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz wurde am Feuerwehrgerätehaus in der Homburger Gasstraße 1 das Vorgehen hierzu demonstriert. Die erforderlichen Gerätschaften wurden vom Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales zur Verfügung gestellt.

Die Tötung von Geflügel im Tierseuchenfall wird erforderlich, wenn in einem Nutzgeflügelbestand die Klassische Geflügelpest ausgebrochen ist. Die Tötung von Geflügel mittels CO2-Gas ist eine nach tierschutzrechtlichen Gesichtspunkten erlaubte Tötungsmethode. Zum Geflügel zählen nach dem deutschen Tierseuchenrecht Enten, Gänse, Fasane, Hühner, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner und Wachteln, sofern sie zur Zucht oder zur Erzeugung von Fleisch oder Konsumeiern gehalten werden.

Im Anschluss an die praktische Demonstration wurde noch einmal die Vorgehensweise und Zusammenarbeit zwischen dem Saarpfalz-Kreis und den Gemeinden hinsichtlich des Zeitraumes Herbst/Winter 2006/2007 festgelegt. Neben der Information zur eigentlichen Erkrankung beim Geflügel (klinische Symptome etc.) wurde auch die Situation weltweit, in Europa und Deutschland dargestellt. Durch die Zugvogelaktivität ist damit zu rechnen, dass im bevorstehenden Herbst erneut gehäuft Fälle von der Aviären Influenza (Syn. Klass. Geflügelpest, Vogelgrippe) bei Wildvögeln auftreten. Damit besteht auch weiterhin die Gefahr, dass das Virus in unseren Haus-/Nutzgeflügelbestand eingetragen wird. *In der aktuellsten Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Institutes vom September 2006 wird die Gefahr der Einschleppung des Aviären Influenzavirus in den Hausgeflügelbestand durch Wildvögel nach wie vor als hoch eingeschätzt“, berichtete Dr. Dagmar Emmert, Amtsleiterin des Veterinärwesens und Verbraucherschutzes beim Saarpfalz-Kreis. Auch wenn der letzte nachgewiesene Fall von Aviärer Influenza bei Wildvögeln in Deutschland nahezu 2 Monate zurückliegt (August 2006: Schwan im Dresdner Zoo), könne man sich nicht in Sicherheit wiegen. Sobald neue Fälle von Aviärer Influenza in Deutschland auftreten, würden die per Allgemeinverfügung ausgesprochene Ausnahme von der generellen Aufstallungspflicht im Saarpfalz-Kreis (Mai 2006) noch einmal zu überdenken sein.

Kreispolizeibehörde, Ortspolizeibehörden und Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz kamen abschließend überein, dass die Veranstaltung im Sinne der Vorbereitung für den *Ernstfall“ wichtig und sinnvoll war, um für die bevorstehenden Saison zu sensibilisieren und für die anstehenden Aufgaben vorbereitet zu sein.

Geflügelhalter werden daher gebeten, sich jetzt schon auf eine möglicherweise wieder anzuordnende Aufstallung vorzubereiten. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz hat hierzu ein Merkblatt erarbeitet, welches praktische Hinweise und Tipps zur Aufstallung vermittelt. Das Merkblatt kann unter der Tel.nr. 06841/104-627, Fax 06841/104-699 oder Mail amtstierarzt@saarpfalz-kreis.de bzw. veterinaerwesen@saarpfalz-kreis.de angefordert werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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