Nachrichten

Sonntag, 17. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 0 ℃ · Weihnachtsfeier der Bergkapelle in der RohrbachhalleX-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter Handke

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Japanische Tuschemalerei ist Besuchermagnet am Lochfeld


Begeisterte Zuhörer bei der Ausstellungseröffnung Sumi-e durch die Künstlerin Anne Kerber und den Geschäftsführer des Zweckverbandes „Saar-Blies-Gau / Auf der Lohe“ Dr. Gerhard Mörsch

Die Künstlerin Anne Kerber zeigt interessierten Besuchern ihre Werkzeuge zur Gestaltung der Japanischen Tuschegemälde.

Während der Öffnungszeiten mittwochs, freitags und sonntags liegt ein Hauch von Japan über dem Lochfeld. Japanische Meditationsklänge, Räucherstäbchen und dezente Bambusdekorationen umrahmen die herrlichen Tuschewerke. Anne Kerber zeigt unterschiedliche Motive aus Natur, Landschaft und Alltagswelt. Beeindruckend ist die Schlichtheit, aber auch die Schönheit und Eleganz, mit der die Objekte dargestellt werden.
Sumi-e ist eine ganz besondere Form der Malerei. Gemalt wird auf hauchdünnem Papier oder auf Seide. Alle Bilder im Haus Lochfeld sind mit dem gleichen dicken Pinsel gemalt. Unterschiede in der Strichbreite und der Struktur sowie die angestrebte Form erreicht die Künstlerin durch die einzigartige Beschaffenheit des Pinsels, seine Fähigkeit, Wasser und Tusche zu speichern und kontrolliert wieder abzugeben. Das Papier ist sehr saugfähig und die besondere Tusche wird auf speziellen Reibesteinen gerieben und vorbereitet. Mit wenigen Stilmitteln, oft ohne
Vorder- und Hintergrund wirkt das Objekt mit seiner ganz besonderen Eigenart und der Ausdruckskraft der Künstlerin im *weißen Raum“ des Papiers.
Alle diese interessanten Dinge zur japanischen Tuschemalerei und die einzigartigen Kunstwerke sind noch bis zum 8. Oktober 2006 im Lochfeld zu sehen, jeweils mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Besuch des Hauses Lochfeld lohnt sich allemal. Sonntags und mittwochs ist gleichzeitig der Biergarten und Kiosk des Hauses geöffnet.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017