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KKH IGB – Herzwoche

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung kennt Herzrhythmusstörungen als gelegentliches *Herzstolpern“, unregelmäßigen Herzschlag oder Schwindel*attacken bis hin zu Ohnmachtsanfällen. Diese Störungen des regelmäßigen Herzschlags können * je nach Ursache * harmlos, für den Patienten selbst, sehr belastend oder aber auch unmittelbar lebens*bedrohlich sein. Zur Abklärung gehört neben dem EKG unter anderem das Langzeit-EKG, das Belastungs-EKG, Untersuchung des Herzens mit Ultraschall (Echokardio*graphie) oder auch invasive Verfahren wie die Herzkatheteruntersuchung und die EKG-Ableitung im Herzen selbst (elektrophysiologische Unter*suchung). Zur Behandlung gehören – je nach Ausprägung, Ursache und Bedeutung der Herzrhythmusstörungen – Entspannungs-Methoden, Medika*mente oder operative Verfahren wie die Herzschrittmacherbehandlung.

Im Rahmen der Herzwoche 2006 der Deutschen Herzstiftung organisiert das Kreiskrankenhaus St. Ingbert am Donnerstag, den 2. November 2006, für Patienten, Angehörige und Interessierte eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema, bei der dieses für den Laien oft schwer verständliche Krankheitsbild leicht verständlich dargestellt wird. Schirmherr der Veran*staltung ist Landrat Clemens Lindemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreiskrankenhaus St. Ingbert gGmbH.

Ab 17.00 Uhr können sich die Besucher der Veranstaltung an den Ständen der *Gesundheitsstraße“ rund um den Lichthof des Kreiskrankenhauses St. Ingbert über verschiedene Aspekte kardialer Erkrankungen informieren, so z. B. über die Arbeit und das Angebot der Deutschen Herzstiftung, über Wiederbelebungsmaßnahmen, über richtige Ernährung u. v. m. Außerdem wird ein Risiko-Check angeboten, bei dem Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzuckerwerte sowie der Body-Mass-Index bestimmt werden.

Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung um 18.30 Uhr. Dr. Bernd Hammer, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und Chefarzt der Medizinischen Klinik am St. Ingberter Krankenhaus, hält im Anschluss im Mitarbeiter- und Gästekasino im Sockelgeschoss den Vortrag *Herzrhythmusstörungen und wie man sie behandelt“. Der Eintritt ist frei. In diesem Vortrag wird er nicht nur auf die normale elektrische Erregung des Herzens eingehen, sondern auch ein Überblick über die verschiedenen Arten von Rhythmusproblemen und die Grundzüge der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten geben. Darüber hinaus werden auch die seit diesem Jahr im Kreiskrankenhaus St. Ingbert möglichen neuen Behandlungsverfahren vorgestellt.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung im Rahmen der Herzwoche bei Carmen Nutsch, Kreiskrankenhaus St. Ingbert, Tel. 06894/108-422 oder per Mail c.nutsch@kkh geriatrie igb.de.

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