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Bitburger Saar-Lor-Lux Badminton Open 2006

Das Warten hat ein Ende. Die Meldeliste ist geschlossen. Jetzt steht endgültig fest, wer vom 24.10. bis 29.10 2006 bei den Bitburger Saar-Lor-Lux Badminton Open 2006 in der Saarbrücker Saarlandhalle aufschlagen wird. Über 260 Spitzensportler aus allen Herren Länder haben gemeldet. „Wir sind sehr stolz, dass wir Badminton-Asse aus allen fünf Kontinenten willkommen heißen dürfen. Insgesamt sind 38 Nationen vertreten“, sagt Veranstaltungsleiter Frank Liedke. Der Clou: Die chinesische U 19 Nationalmannschaft hat ihr Kommen zum Zwei-Sterne-Grand-Prix-Turnier in der Saar-Lor-Lux-Region bestätigt. „Damit sind in Saarbrücken einige potentielle Medaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2012 zu Gast. Diese Talente sind aber schon jetzt so überragend, dass es auch für vordere Plätze bei den Bitburger Open reichen könnte“, erläutert Liedke.

Mit von der Partie sind selbstverständlich fast alle deutschen Top-Spieler, die man heutzutage getrost zur Weltspitze zählen kann. Und so zeigt sich auch DBV-Sportdirektor Martin Kranitz sehr optimistisch: „Ich habe die Hoffnung auf zwei deutsche Titel – möglicherweise durch Lokalmatadore“, so seine Prognose. Besonders interessant: Auch die Franzosen schicken in allen Disziplinen ihre Besten zum Turnier. Hier sind also spannende Nachbarschafts-Duelle vorprogrammiert. Ein absolutes Highlight wird sicherlich das Dameneinzel: Mit Huaiwen Xu, Petra Overzier und der Französin Hongyan Pi haben drei Spielerinnen gemeldet, die auch im WM-Viertelfinale von Madrid standen. Vielleicht kommt es ja wieder zum Endspiel von 2003. Da setzte Huaiwen Xu sich in drei hochdramatischen Sätzen gegen Pi durch. Auch eine Wiederholung des rein deutschen Finales von 2004, mit den beiden frisch gebackenen WM Bronze-Medaillen Gewinnerinnen Xu und Overzier, wäre mehr als reizvoll.

Leider musste der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Tony Gunawan seine gemachte Turnierzusage zurückziehen. Doch auch ohne ihn werden viele große internationale Namen in der Landeshauptstadt vertreten sein: So kämpft Titelverteidiger Kasper Oedum aus Dänemark wieder um einen Teil des 50.000 US-Dollar Preisgeldes. Gemeldet hat ebenfalls der große Kämpfer Przemylaw Wacha aus Polen und Frankreichs Nummer eins Simon Maunuory. Doch die Europäer müssen sich gegen eine gnadenlose Konkurrenz behaupten: Indien kommt gleich mit allen seinen Top-Spielern nach Saarbrücken. Und mit Ronald Susilo aus Singapur schlägt in Saarbrücken ein fantastischer Badminton-Spieler auf. Der Japan-Open Gewinner ist ein seiner Heimat ein Volksheld und war bei den Olympischen Sommerspielen von Athen Fahnenträger seines Landes. Nicht vergessen darf man in der Auflistung der Favoriten den starken Malaien Sairul Amar Ayob, derzeit Nummer 17 der Welt. Er ist immer für eine Überraschung gut.

Auch das Herrendoppel verdeutlicht die große Dichte der hier versammelten Badminton-Cracks. Alleine sechs Paare, die in der aktuellen Weltrangliste die Plätze zwischen 14 bis 23 belegen, werden in Saarbrücken spielen. So werden die EM Bronze-Medaillen Gewinner Michael Logosz/Robert Mateusiak aus Polen ebenso am Start sein, wie die starken Indonesier Eng Hian/ Rian Sukmawan. Die Franzosen schicken mit Svetoslav Stoyanov/Mihail Popov ein Doppel der Extraklasse. Mit Mathias Boe kommt ein Däne, der dieses Jahr Vize-Europameister wurde und 2004 die German Open gewann. Doch auch die Deutschen können sich mit ihren starken Herrendoppeln Michael Fuchs/Roman Spitko sowie Ingo Kindervater /Kristof Hopp durchaus Hoffungen machen.

Im Damendoppel versuchen Kamila Augustyn und Nadiezda Kostiuczyk aus Polen ihren Titelgewinn aus dem Jahre 2004 zu wiederholen. Nach der verletzungsbedingten Absage des deutschen Parade-Doppels Nicole Grether/ Juliane Schenk kommen ihre Hauptwidersacher-innen mit Yanmei Jiang/Yunjia Li aus Singapur. Man sollte jedoch nie und in keiner Disziplin die jungen Spieler aus dem Land des Lächelns vergessen.

Im Mixed haben die Polen Robert Mateusiak/Nadiezda Kostiuczyk die Nase leicht vorne. Platz zehn in der Welt und EM Bronze sprechen eine deutliche Sprache. Das deutsche Mixed mit Ingo Kindervater und Katrin Piotrowski sind jedoch stark im Kommen und liegen in der Rangliste nur fünf Plätze dahinter. Ebenfalls schickt der Nachbar ein ausgezeichnetes Mixed auf den Court: Svetoslav Stoyanov und Partnerin Elodie Eymard sind Frankreichs Mixed-Dream-Team.

Weitere Höhepunkte, Attraktionen und viele wichtige Informationen rund um das Turnier der Extraklasse finden sich auf der Homepage der Bitburger-Open: www.bitburger-open.de

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