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TG Rohrbach:

Zur Situation um den in Insolvenz geratenen Verein „TG Rohrbach“ äußert sich Oberbürgermeister Georg Jung. „Der Verein hat jahrelang erhebliche finanzielle Mittel von der Stadt erhalten. Dies führte letztendlich nicht dazu, dass er sich am Leben halten konnte. Will die TG aus der Insolvenz heraus eine Zukunft, muss er strukturelle Maßnahmen umsetzen, die ihn überlebensfähig machen“, so der Oberbürgermeister.

Im Einzelnen: Im Jahr 1990 übernahm die Stadt eine Nachzahlung an die Stadtwerke in Höhe von 7500 DM. Außerdem erhielt die TG Rohrbach ab 1990 jährlich einen Betriebskostenzuschuss von 17500 DM. Mit der Einführung des Euro wurden 8100 Euro jährlich gezahlt. Der Zuschuss wurde letztmalig im Jahr 2004 gezahlt. Einzelzuschüsse wurden für die Renovierung der Halle und für die Erneuerung des Hallenbodens gezahlt.

Heute geht die TG davon aus, dass sie für die Turnhalle in den letzten Jahren eine Belegungsquote von 30% erreichte. Die Gaststätte, die sich im Gebäude befindet, wurde nicht verpachtet. Die Stadt ist derzeit mit der Vereinsführung im Gespräch, um nach Lösungswegen zu suchen.

Oberbürgermeister Georg Jung: „Der Verein muss seine Stärken nutzen. Die erfolgreiche Arbeit der Fechter unter dem Dach der TG muss fortgesetzt werden. Der Verein sollte sich eine Basis geben, die ihm ermöglicht, seine Einnahmemöglichkeiten auszunutzen. Andererseits sehe ich neben der Stadt auch den Kreis und das Land in der Pflicht, einen Leistungsträger im Fechtsport angemessen zu unterstützen. Andererseits ist es nicht damit getan, dem Verein immer wieder mit Zuschüssen für ein paar Monate zu helfen, wenn nicht eine grundlegende Neuausrichtung der Vereinspolitik eintritt. Die Stadt ist jetzt schon in vielerlei Richtungen am suchen nach Lösungen für die TG. Letztlich muss sich aber der Verein bewegen!“

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