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Ein Hauch Von Paganini


Schon immer haben sie die Menschen mehr fasziniert als alle anderen Instru-mentalisten. Vielleicht liegt es daran, dass die Geiger mit theatralischer Pose vor dem Publikum stehen und selbst ganze Orchester nebst Dirigenten zu Statisten ihres Spiels zu machen schei-nen. Einer der international renommier-ten Vertreter seines Fachs wohnt ganz in der Nähe und muss somit nur eine kleine Reise von Luxemburg nach St. Ingbert unternehmen. Am Dienstag, 14. November ab 20 Uhr wird Michael Jelden zusammen mit der japanischen Pianistin Maki Hayashida auf der Bühne der Stadthalle einige „Saitensprünge“ vornehmen.
Darf Klassik auch unterhaltsam sein? „Aber ja!“ meint Michael Jelden, der allerdings sehr darauf achtet, dass sein Konzert nicht ausschließlich die High-lights der leichten Muse vorstellt. Nach seinem viel gelobten Auftritt im ver-gangenen Jahr auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle kommt der Virtuo-se nun mit einem ganz neuen Pro-gramm.
Der erste Teil seines Konzerts steht ganz im Zeichen der „3 großen B“ Bach, Brahms und Beethoven. Nach dem c-moll Scherzo aus der „FAE-Sonate“ von Johannes Brahms und Beethovens bril-lanter erster Sonate interpretiert Jelden die „Chaconne“ für Violine solo von J. S. Bach.
Das Publikum wird im zweiten Teil Mi-chael Jelden als wahrhaft atemberau-benden Interpreten, als „Paganini mit Zigeunerblut“ (FonoForum) und „gebo-renen Virtuosen“ (Der SPIEGEL) erleben. Mit energiegeladenem und emotions-reichem Geigenspiel vollführt er eben jene Saitensprünge zwischen ernsthaf-ter Klassik, unterhaltendem, aber nie unseriösem Virtuosentum und sponta-ner, geistreicher Moderation, die ihm zu seiner Popularität auf dem Podium verholfen haben – und dem Programm zu seinem Titel.
Unter „Verschiedene Stücke nach An-sage“, wie es im Programmheft heißen wird, sollte man sich einstellen auf un-bekanntes Repertoire von Zoltan Koda-ly und Jenö Hubay, aber auch auf wohlbekannte „Ohrwürmer“ wie „La Campanella“ von Niccolo Paganini oder die „Preludes“ von George Gershwin.
Karten zum Konzert mit Michael Jelden und Maki Hayashida unter dem Motto „Saitensprünge“ am Dienstag, 14. No-vember, ab 20 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert kosten im Vorverkauf (inkl. Ge-bühr) 11,50 Euro (ermäßigt 8,50 Euro), an der Abendkasse 13,50 Euro (ermä-ßigt 11,50 Euro). Karten sind erhältlich bei Tabak Bennung in St. Ingbert und im Museum Sankt Ingbert, wo man un-ter 06894/13358 auch Vorbestellungen annimmt.

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